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01.11.2014

Früherer Radio Bremen-Intendant Klaus Bölling gestorben

Der Publizist, ehemalige Regierungssprecher und Intendant von Radio Bremen, Klaus Bölling, stirbt im Alter von 86 Jahren. Der gebürtige Potsdamer hat seine journalistische Laufbahn 1947 als Redakteur beim Berliner »Tagesspiegel« begonnen. In den 50er Jahren arbeitet er in West-Berlin zunächst als Redakteur und Kommentator beim RIAS, anschließend beim SFB. Danach wurde Bölling Südosteuropa-Korrespondent der ARD, bevor er zum WDR ging und in den 60ern die ARD-Sendung »Weltspiegel« entwickelte, die er zeitweise selbst moderierte. Ab 1969 leitete Bölling das ARD-Studio in Washington, bevor er schließlich zu Radio Bremen kam. Dort wählte ihn der Rundfunkrat als Nachfolger von Hans Abich zum vierten Intendanten von Radio Bremen. Schon nach einem knappen Jahr an der Spitze Radio Bremens wurde Klaus Bölling vom designierten Kanzler Helmut Schmidt ins Bundespresseamt berufen; 1974 wurde er Regierungssprecher der sozial-liberalen Koalition.

Radio Bremen-Intendant Jan Metzger würdigt Bölling als eine wichtige Stimme der deutschen Nachkriegsgeschichte: »Klaus Bölling war Journalist aus Leidenschaft und ein engagierter Kommentator. Nicht zuletzt wegen seiner Erfahrungen in der Zeit des Nationalsozialismus war er aber eben auch ein politisch denkender Mensch und ein kritischer Kopf.«

Rundfunkanstalten / Gemeinschaftseinrichtungen:

Quelle: Deutsches Rundfunkarchiv, Frankfurt/M. | Über "Chronik der ARD" | Chroniken der Landesrundfunkanstalten