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28.11.2016

Kein Olympia bei ARD und ZDF

ARD und ZDF werden nicht von Olympischen Spielen 2018 bis 2024 berichten. In den Verhandlungen mit dem Rechteinhaber Discovery um den Verkauf von Sub-Lizenzen konnten die öffentlich-rechtlichen Sender keine Einigung mit dem US-Unternehmen erzielen. Die langwierigen Verhandlungen sind damit gescheitert.

Das Internationale Oympische Komittee (IOC) hatte im Juni 2015 die europäischen TV-Rechte für die vier Spiele (Sommer und Winter) von 2018 bis 2014 an Discovery vergeben, dessen Tochterunternehmen Eurosport die Wettkämpfe nach eigenen Angaben in Deutschland exklusiv und live übertragen wird. Von Winterspielen müssen nach Angaben des IOC 100 Stunden im frei empfangbaren Fernsehen übertragen werden. Bei Sommerspielen sind es 200 Stunden. Olympia-Berichtestattung soll es auch auf digitalen Plattformen geben sowie im Bezahlsender Eurosport 2.

Mit großem Bedauern haben ARD und ZDF zur Kenntnis genommen, dass Discovery beabsichtigt, die Olympischen Spiele künftig ausschließlich in seinen eigenen Programmen und teilweise im Bezahlfernsehen übertragen zu wollen.
Ulrich Wilhelm, Sportrechte-Intendant der ARD: »Wir haben uns im Interesse unserer vielen sportbegeisterten Zuschauer lange und sehr intensiv mit konkreten Angeboten bei Discovery um die Einräumung von Sublizenzrechten bemüht, um die Olympischen Spiele wie gewohnt einem breiten Publikum präsentieren zu können. Wir müssen aber erkennen, dass die Forderungen von Discovery bei Weitem über dem liegen, was von uns verantwortet werden kann. Wir sind zu wirtschaftlichem Umgang mit Beitragsgeldern verpflichtet.«

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Rundfunkanstalten / Gemeinschaftseinrichtungen:

Quelle: Deutsches Rundfunkarchiv, Frankfurt/M. | Über "Chronik der ARD" | Chroniken der Landesrundfunkanstalten