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01.01.1978

Deutsches Fernsehen ändert Programmstruktur

Das neue Koordinierungsabkommen zwischen ARD und ZDF für die beiden bundesweiten Fernsehprogramme tritt in Kraft. Damit verändert sich die Programmstruktur des Ersten Fernsehprogramms (Deutsches Fernsehen) an einigen wichtigen Sendeplätzen. Das abendliche Gemeinschaftsprogramm der ARD beginnt wie bisher um 20.00 Uhr mit der "Tagesschau". Anstelle der bisherigen Spätausgabe der "Tagesschau" zu wechselnder Sendezeit tritt die neue halbstündige Sendung "Tagesthemen", die von Montag bis Freitag jeweils um 22.30 Uhr die Tagesaktualitäten durch Hintergrundinformationen verständlicher macht. Die bisher am Montag um 20.15 Uhr ausgestrahlten politischen Magazine ("Panorama", "Report", "Monitor") werden auf Dienstag 21.00 Uhr verlegt. Am Montagabend um 20.15 Uhr erscheinen nunmehr 60-Minuten-Spielserien. Attraktive Spiel-, Film- und Unterhaltungsprogramme erhalten günstigere Sendeplätze. Nach den "Tagesthemen" wird auch an Werktagen um 23.00 Uhr regelmäßig ein Spätprogramm angeboten. Die Veränderungen im Gemeinschaftsprogramm der ARD sollen auch eine bessere Abstimmung mit den regionalen Dritten Fernsehprogrammen ermöglichen. Die teilweise polemische Reaktion der Presse auf das neue Programmschema, insbesondere mit dem Vorwurf, das Programm werde "entpolitisiert", erweist sich im Laufe des Jahres als unbegründet. Die politischen Magazine erreichen eher mehr, besonders jüngere, politisch interessierte Zuschauer als bisher. Das Zuschauerverhalten ändert sich nur in Nuancen.

Rundfunkanstalten / Gemeinschaftseinrichtungen:

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Quelle: Deutsches Rundfunkarchiv, Frankfurt/M. | Über "Chronik der ARD" | Chroniken der Landesrundfunkanstalten