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22.01.1979 bis 26.01.1979

Dritte Fernsehprogramme senden »Holocaust«

Die zusammengeschalteten III. Fernsehprogramme der Landesrundfunkanstalten strahlen die vierteilige amerikanische Serie »Holocaust« über die Judenverfolgung unter dem Nationalsozialismus aus. Im Anschluß an die einzelnen Folgen der Serie werden jeweils open-end-Diskussionen gesendet, an denen sich Zuschauer mit telefonisch übermittelten Fragen beteiligen können. Bis zum 26.1. verzeichnet der WDR, der die Serie betreut, über 23.000 Anrufe. 20 Millionen über 14-jährige Bundesbürger, rund 48 Prozent der erwachsenen Bevölkerung, sehen mindestens eine »Holocaust«-Folge. Immerhin 5,3 Millionen, also ein Achtel der Erwachsenen, sehen alle vier Folgen. Erste Ergebnisse der gemeinsam vom WDR und von der Bundeszentrale für politische Bildung in Auftrag gegebenen Begleituntersuchung verzeichnen eine außerordentlich positive allgemeine Beurteilung der Serie. Die Fernsehprogrammkonferenz hatte auf ihrer Sitzung am 27. und 28. Juni 1978 entschieden, die vom WDR angekaufte achtstündige US-Serie »Holocaust« nicht im Fernsehgemeinschaftsprogramm auszustrahlen. Dort werden mehrere Dokumentationen zum Thema ausgestrahlt: »Antisemitismus. Geschichte eines Vorurteils«, »Endlösung. Judenverfolgung in Deutschland 1933-1945« (beide WDR) und »Lagerstraße Auschwitz« (SWF).

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Quelle: Deutsches Rundfunkarchiv, Frankfurt/M. | Über "Chronik der ARD" | Chroniken der Landesrundfunkanstalten