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01.06.1954

Sender Freies Berlin startet mit SFB1 und SFB2

Berlin (West), das in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg vom Nordwestdeutschen Rundfunk (NWDR) - ab Sommer 1946 - und vom "Drahtfunk", später "Rundfunk im amerikanischen Sektor" (DIAS/RIAS) - ab Februar 1946 -, einer US-Radiostation, mit Hörfunkprogramm versorgt wurde, erhält mit dem SFB wieder - wie in den Weimarer Jahren - eine eigene Rundfunkorganisation. Mit dem Sendestart am 1.6. strahlt der SFB zwei Hörfunkprogramme aus, SFB 1 und SFB 2.

Die Errichtung des SFB durch ein Landesgesetz vom 12.11.1953 und die Übernahme von Personal und Einrichtungen des NWDR in Berlin durch die neue Landesrundfunkanstalt markieren das Ende jahrelanger Diskussionen über das Ob und Wie eines "eigenen Senders" für Berlin, den örtliche Politiker aller Parteien seit 1949 forderten. Die Ausgliederung des SFB aus dem NWDR bildete gleichzeitig den Auftakt zur weiteren Aufteilung dieser ursprünglich für die gesamte britische Besatzungszone zuständigen Mehr-Länder-Rundfunkanstalt in WDR und NDR zum Jahreswechsel 1955/56. In die überregionale Zusammenarbeit der Rundfunkanstalten bleibt Berlin eingebunden, da der SFB am 14.9.1954 der ARD beitreten wird.

Ressort:

Rundfunkanstalten / Gemeinschaftseinrichtungen:

Quelle: Deutsches Rundfunkarchiv, Frankfurt/M. | Über "Chronik der ARD" | Chroniken der Landesrundfunkanstalten