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19.10.1979

Videotext: Doch noch Einigung zwischen ARD/ZDF und BDZV?

In einem Vermittlungsgespräch, das die Ministerpräsidenten von Nordrhein-Westfalen und von Rheinland-Pfalz, Johannes Rau und Dr. Bernhard Vogel, mit Vertretern der Rundfunkanstalten und des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) führen, zeichnen sich Möglichkeiten ab, hinsichtlich des für 1980 geplanten Videotext-Feldversuchs einen Konsens zu finden: Den Verlegern wird angeboten, in das Videotext-Angebot der Rundfunkanstalten unter deren Letztverantwortung eine Pressevorschau einzubringen. Auf dieser Basis führen ARD und ZDF im Dezember die Verhandlungen mit dem BDZV fort. Das Vermittlungsgespräch, dessen Ergebnis Ministerpräsident Vogel am 7.11. in einem Brief an die Beteiligten zusammenfaßt, wurde notwendig, nachdem beide Seiten auch in erneuten Gesprächen, die zwischen Mai und Juli auf Einladung der Bayerischen Staatskanzlei stattfanden, zu keiner Einigung gekommen waren. Am 22.8. forderte daraufhin der BDZV die Ministerpräsidenten der Länder zum Eingreifen auf. ARD und ZDF, die gemeinsam während der Berliner Funkausstellung vom 24.8. bis 2.9. abermals die Anwendung von Videotext demonstrierten, reagierten Ende August/Anfang September mit einem Schreiben des ARD-Vorsitzenden und des ZDF-Intendanten an die Länderchefs. Diese billigten auf ihrer Konferenz am 27.9. die Vermittlungsinitiative ihrer Kollegen Rau und Vogel.

Ressort:

Rundfunkanstalten / Gemeinschaftseinrichtungen:

Medien:

Quelle: Deutsches Rundfunkarchiv, Frankfurt/M. | Über "Chronik der ARD" | Chroniken der Landesrundfunkanstalten