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26.11.1979

SFB begeht 100. Geburtstag Hans Bredows

Mit einer Feierstunde im "Haus des Rundfunks" begeht der SFB den 100. Geburtstag von Hans Bredow. Bredow, 1879 in Schlawe (Pommern) geboren, 1959 in Wiesbaden gestorben, von 1919 bis 1926 zunächst als Ministerialdirektor, von 1921 an als Staatssekretär im Reichspostministerium (RPM) für die Entwicklung und den Aufbau des 1923 eröffneten deutschen Rundfunks verantwortlich, war als Rundfunk-Kommissar des Reichspostministers von 1926 bis zu seinem Rücktritt am 30.1.1933 der oberste Repräsentant des Weimarer Rundfunks. Als Verwaltungsratsvorsitzender der Reichs-Rundfunk-Gesellschaft und vielfaches Mitglied der Aufsichtsratspräsidien von deren regionalen Tochtergesellschaften, den eigentlichen Sendegesellschaften, vertrat er innerhalb der privatrechtlich verfaßten Rundfunkorganisation die Interessen des RPM, das den Rundfunk verwaltungsmäßig und wirtschaftlich beherrschte. Im Dritten Reich wurde Bredow wegen angeblicher Verfehlungen im Amt vor 1933 verfolgt, inhaftiert, verurteilt, doch schließlich weitgehend rehabilitiert. Nach 1945 konnte er noch einmal beratend in den Wiederaufbau des Rundfunks eingreifen, zuletzt 1949 bis 1951 als Verwaltungsratsvorsitzender des HR.

Rundfunkanstalten / Gemeinschaftseinrichtungen:

Quelle: Deutsches Rundfunkarchiv, Frankfurt/M. | Über "Chronik der ARD" | Chroniken der Landesrundfunkanstalten