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07.01.1980

Hörfunkprogramme des SR reformiert

Der SR führt seine Hörfunkprogrammreform durch. Sie wurde bereits am 27.11.1979 durch die beiden für das Hörfunkprogramm zuständigen Direktoren des Hauses, Chefredakteur Karl-Heinz Reintgen und Programmdirektor Dr. Heinz Garber, ausführlich erläutert. Im Vordergrund steht dabei der Ausbau des 3. Programms als Heimatprogramm für das Saarland und seine unmittelbare Nachbarschaft in Lothringen, Luxemburg und Rheinland-Pfalz unter dem Namen "SR 3 Saarlandwelle". Weitere Charakteristika dieses Programms, das werktags von 6 bis 18 Uhr, am Wochenende von 7 bis 19 Uhr, eine eigene Sendefolge bringen wird, sind eine Reihe von Servicesendungen, Sendungen mit Bürgerbeteiligung "vor Ort", Regionalnachrichten, das Magazin "Treffpunkt Dreiländereck" und überwiegend volkstümliche Musik. Werbeeinblendungen sind jeweils im Block vor den stündlichen Nachrichtensendungen vorgesehen. Am Abend stehen weiterhin die Ausländersendungen im Programm, zu den übrigen Zeiten wird das Programm von SR 1 bzw. das 1. Hörfunknachtprogramm der ARD übernommen. Ein neues Gesicht erhält auch das 1. Programm "SR 1 Europawelle Saar", das endgültig Abschied nimmt vom "Kästchenfunk". Seine großflächigen "Journal"-Sendungen (8.05 - 12.00 Uhr und 14.05 - 18.00 Uhr) bieten in einheitlicher Präsentation Informationen aus Politik, Wirtschaft und Kultur, angereichert mit unterhaltenden Elementen. Die Nachrichtensendungen werden um 7, 13, 18 und 22 Uhr zu "Radio- Reports" verdichtet, die - live moderiert - neben Schlagzeilen und Nachrichten auch knappe Berichte, Reportagen und Kommentare bringen. Die einheitliche "Grundfarbe" des Musikangebots der Europawelle Saar garantiert ein eigens zusammengestelltes Repertoire von einigen tausend Titeln internationaler Pop-Musik. Für Abwechslung sorgen auch in das Musikprogramm eingestreute Zielgruppen-Sendungen wie der wöchentlich von Fernfahrer-Treffs übertragene "Brummerfunk". Eine erste Umfrage von Infratest - durchgeführt im Oktober/November 1980 - bescheinigt sowohl der Saarlandwelle als auch der neugestalteten Europawelle einen erfolgreichen Start. Das 2. Programm "SR 2 Studiowelle Saar" gibt seine Regionalsendungen an die Saarlandwelle ab. Es erweitert sein Angebot an E-Musik am späten Abend und an kultureller Information: hinzu kommen tägliche Popmusiksendungen. Grundlage des Reformkonzepts ist der in der ersten Jahreshälfte erarbeitete Vorschlag einer "Programmkommission Hörfunk", der zehn leitende Mitarbeiter des SR angehörten. Dieser Vorschlag wurde danach innerhalb des Hauses sowie in Rundfunkrat und Programmbeirat des SR ausführlich diskutiert und in einzelnen Punkten modifiziert.

Rundfunkanstalten / Gemeinschaftseinrichtungen:

Medien:

Quelle: Deutsches Rundfunkarchiv, Frankfurt/M. | Über "Chronik der ARD" | Chroniken der Landesrundfunkanstalten