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07.02.1980

Niedersachsen und Schleswig-Holstein wollen Zwei-Länder-NDR

Die Ministerpräsidenten von Niedersachsen und Schleswig-Holstein, Ernst Albrecht und Gerhard Stoltenberg, unterzeichnen in Kiel einen Staatsvertrag über eine gemeinsame Rundfunkanstalt ihrer beiden Länder, die vom 1.1.1981 an den bisherigen Norddeutschen Rundfunk in Rechtsidentität fortführen soll. Die Regierungschefs hatten den Entwurf des Vertrags bereits am 22.1. ihren Kabinetten zugeleitet und am Tag darauf in Hannover und Kiel der Öffentlichkeit präsentiert. NDR-Intendant Martin Neuffer reagierte auf die Vorstellung des Vertragswerks am 6.2. mit einer kritischen Stellungnahme, die dem Entwurf "eine Reihe schwerer inhaltlicher Mängel" vorhielt. Nach der Vorstellung des Staatsvertragsentwurfs trafen sich die Regierungschefs Albrecht und Stoltenberg am 25. und 31.1. zu erneuten Sondierungsgesprächen mit ihrem Hamburger Kollegen Hans-Ulrich Klose über die Chancen, den NDR doch als Drei-Länder-Anstalt fortbestehen zu lassen. Die Gespräche blieben allerdings, wie der Hamburger Senat am 5.2. feststellte, im Endeffekt ergebnislos. Die ARD bedauerte am 6.2. in einer Presseerklärung das Scheitern der Sondierungen, wies auf die noch nicht überschaubaren Folgen hin und warnte vor einer "voreiligen Veränderung der bestehenden Rundfunkverfassung".

Ressort:

Rundfunkanstalten / Gemeinschaftseinrichtungen:

Quelle: Deutsches Rundfunkarchiv, Frankfurt/M. | Über "Chronik der ARD" | Chroniken der Landesrundfunkanstalten