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01.09.1980

RB beginnt eigenes Fernsehregionalprogramm

Die Bremer Landesrundfunkanstalt startet ihr seit Monaten geplantes eigenständiges Fernsehregionalprogramm, das werktags von 18 bis 20 Uhr sowie samstags von 17.30 bis 18.00 und von 19 bis 20 Uhr über einen neuen 250-kW-Sender (bisher 100 kW) im Leher Feld sowie über den Sender Bremerhaven ausgestrahlt wird. Bisher verbreitete RB zu den gleichen Tageszeiten über seine Sender ein gemeinsam mit dem NDR gestaltetes Regionalprogramm, an dem es weniger als zehn Prozent Programmanteil hatte. Das neue Programm - dem Wunsch entwachsen, umfangreicher und aktueller aus der eigenen Region zu berichten - eröffnet jeweils mit sieben Minuten Regionalnachrichten. Neben Unterhaltungsserien, Werbeblöcken und dem "Sandmännchen" gibt es von Montag bis Freitag jeweils um 19.25 Uhr das Regionalmagazin "buten un binnen". Am Samstag bleibt nach zehn Minuten regionaler Nachrichten vorerst die "Aktuelle Schaubude" des NDR im Programm. Für aktuelle Aufnahmen außer Haus werden extensiv die Möglichkeiten der Elektronischen Berichterstattung genutzt. Neun Redakteure und 14 freie Mitarbeiter teilen sich die Programmarbeit. Die Leitung des Programms übernimmt am 3.10. bis auf weiteres Ulrich Kienzle, seit 20.6. Fernseh-Chefredakteur von RB, nachdem Inka Eckermann, im August zur Leiterin des Programms berufen, auf eigenen Wunsch ausscheidet. Der Aufsichtsrat der Norddeutschen Funkwerbung GmbH (NFW), der für die Werbung im Hörfunk zuständigen Tochtergesellschaft von RB, hatte am 24.10.1979 den Plan der NFW-Geschäftsführung, ab 1.9.1980 im Sendegebiet von RB ein eigenes Werbefernsehprogramm ausstrahlen zu lassen, gebilligt, ein Beschluss der Organe der Rundfunkanstalt erging am 14.12.1979. Bislang bestritt RB das Fernsehregionalprogramm gemeinsam mit dem NDR (Programmanteil von RB 1979: Knapp 9,5 Prozent). Die Werbeeinblendungen für dieses Programm liefen über eine gemeinsame Tochtergesellschaft beider Anstalten, die Norddeutsches Werbefernsehen GmbH (NWF), von deren Gesellschaftskapital RB 7,4 Prozent hält.

Ressort:

Rundfunkanstalten / Gemeinschaftseinrichtungen:

Medien:

Quelle: Deutsches Rundfunkarchiv, Frankfurt/M. | Über "Chronik der ARD" | Chroniken der Landesrundfunkanstalten