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02.01.1981

Fernsehvormittagsprogramm von ARD und ZDF bundesweit ausgestrahlt

ARD und ZDF beginnen mit der bundesweiten Ausstrahlung ihres Fernsehvormittagsprogramms über die Senderketten des Ersten und Zweiten Fernsehprogramms. Die Verwaltungsvereinbarung zwischen den ARD-Landesrundfunkanstalten und dem ZDF über das Vormittagsprogramm wird am 29.9. unterzeichnet und rückwirkend zum 1.1.1981 in Kraft gesetzt. Die ARD-Hauptversammlung und der Fernsehrat des ZDF hatten der Ausstrahlung am 26.3. bzw. 30.5.1980 zugestimmt. Auch die der Programmausweitung skeptisch oder ablehnend gegenüberstehenden Landesrundfunkanstalten SDR und BR beteiligen sich an dem Programm, das je zur Hälfte informierende und unterhaltende Beiträge enthält und dabei Sendungen vom vorangegangenen Abend wiederholt. "Grünes Licht" für die konkrete Vorbereitung einer bundesweiten Ausstrahlung hatte die ARD-Hauptversammlung gegen die Stimme des BR und bei Stimmenthaltung des SDR am 12.12.1979 gegeben. Die Rundfunkräte des BR und des SDR hatten sich bereits im März bzw. April 1979, jeweils mit großer Mehrheit, gegen die bundesweite Ausstrahlung des bisher nur über grenznahe Sender für die DDR verbreiteten Programms ausgesprochen. Dabei kamen sowohl grundsätzliche Bedenken gegen jegliche Ausweitung des Fernsehprogrammangebots zum Tragen als auch die Befürchtung, der Fernsehkonsum von Kindern und Jugendlichen werde in problematischer Weise gefördert. Demgegenüber betonten die Befürworter des bundesweiten Vormittagsprogramms, so auch ARD-Vorsitzender und WDR-Intendant v. Sell, das Programm sei für Schichtarbeiter, ältere Menschen, Kranke und Hausfrauen gedacht, es solle nicht im Übermaß Unterhaltung und Action enthalten und werde auf Kinder Rücksicht nehmen. Außerdem seien die meisten Kinder am Vormittag in der Schule oder im Kindergarten.

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Quelle: Deutsches Rundfunkarchiv, Frankfurt/M. | Über "Chronik der ARD" | Chroniken der Landesrundfunkanstalten