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24.09.1995

MGM-Filme weiter über Satellit

Nach einer Entscheidung des Oberlandesgerichts Frankfurt darf die ARD die 1984 vom amerikanischen Lizenzgeber Metro Goldwyn Meyer (MGM) erworbenen Spielfilme weiter über das Satellitensystem ASTRA verbreiten. Die ARD-Anstalten müssen allerdings Lizenzgebühren nachzahlen, deren Höhe in einem gesonderten Verfahren vom Landgericht festgesetzt werden wird. Im Rechtsstreit zwischen dem Medienunternehmer Ted Turner, dem die MGM-Filme mittlerweile gehören, und der ARD ging es darum, ob der Lizenzvertrag, worin als Sendegebiet die Bundesrepublik, die damalige DDR und andere deutschsprachige Gebiete aufgeführt sind, die Ausstrahlung der MGM- Filme über den ASTRA-Satelliten erlaubt. Die ARD verbreitet ihr Erstes Programm seit 1993 zusätzlich über ASTRA, dessen Ausleuchtzone aber weit über den deutschsprachigen Raum hinausgeht. Darin sah Turner einen Vertragsverstoß und wollte die ASTRA-Ausstrahlung von rund 900 Filmen ganz verbieten lassen. Das Oberlandesgericht Frankfurt hält einen derartigen Verzicht auf die Ausstrahlung via ASTRA für unangemessen, besonders im Hinblick auf die Versorgung der neuen Bundesländer. Überdies bestehe außerhalb des Vertragsgebiets nur ein sehr geringes Interesse an deutschsprachig ausgestrahlten Spielfilmen. Für die darin liegende Mehrleistung habe eine Nachzahlung zu erfolgen.

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Quelle: Deutsches Rundfunkarchiv, Frankfurt/M. | Über "Chronik der ARD" | Chroniken der Landesrundfunkanstalten