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12.12.1972 bis 14.12.1972

Post erhebt Mehrforderungen in Millionenhöhe, ARD rechnet mit Milliarden-Defizit

Die von der Deutschen Bundespost erhobenen und von den Anstalten überprüften Kostenforderungen für die technischen Leistungen und den Gebühreneinzug sind Gegenstand eingehender Beratungen in der Intendantenkonferenz und der Hauptversammlung der ARD in Bremen. Die Post beziffert ihre Mehrforderungen allein für 1973 bis 1975 auf rund 625 Mio DM. Außerdem macht sie für 1970 bis 1972 eine Kostenunterdeckung von insgesamt rund 207 Mio DM geltend. Über diese Mehrforderungen sollen weitere Gespräche mit der Bundespost stattfinden. Der Gebühreneinzug soll laut Beschluss der Hauptversammlung von den Rundfunkanstalten möglichst ab 1.1.1976 selbst übernommen werden. Die Hauptversammlung stimmt außerdem einer überarbeiteten Fassung des ARD-Zahlenwerks II zu und beschließt, sie den Ministerpräsidenten der Länder zuzuleiten. Die Neufassung, die vor allem wegen der Mehrforderungen der Bundespost notwendig geworden ist, weist für die Jahre 1972 bis 1975 ein voraussichtliches Defizit von mehr als einer Milliarde DM aus. Die Landesrundfunkanstalten empfehlen den Länderchefs, zum 1.1.1974 eine Anpassung der Rundfunkgebühren vorzunehmen, und schlagen vor, die Hörfunkgebühr um 1,50 auf 4 DM und die Fernsehgebühr um 2 auf 8 DM zu erhöhen.

Ressort:

Rundfunkanstalten / Gemeinschaftseinrichtungen:

Quelle: Deutsches Rundfunkarchiv, Frankfurt/M. | Über "Chronik der ARD" | Chroniken der Landesrundfunkanstalten