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25.05.1954

Nordrhein-Westfalen gründet eigene Landesrundfunkanstalt

Im Gesetz- und Verordnungsblatt für Nordrhein-Westfalen wird das am 12.5. vom Landtag verabschiedete Gesetz über den »Westdeutschen Rundfunk Köln« verkündet, mit dem das Land seine eigene Landesrundfunkanstalt, den WDR, gründet. Das Gesetz kann allerdings erst in Kraft treten, wenn die Verordnung Nr. 118 der britischen Militärregierung, d.h. die Rechtsgrundlage des NWDR, für NRW außer Kraft gesetzt wird. Das passiert am 1.2.1955. Das Gesetz sieht für den WDR drei Aufsichtsgremien vor: einen 21-köpfigen Rundfunkrat, dessen Mitglieder vom Landtag »nach den Grundsätzen der Verhältniswahl« bestimmt werden, einen siebenköpfigen Verwaltungsrat, dessen Mitglieder vom Rundfunkrat gewählt werden und durchweg Minister oder Abgeordnete sein dürfen, und als rein beratendes Gremium einen ständisch zusammengesetzten Programmbeirat mit 19 Vertretern gesellschaftlicher Gruppen und einem Vertreter der Landesregierung. Der schon in den Gremien des NWDR sichtbar gewordene Einfluss von Parteien und Regierungen auf den Rundfunk wird damit weiter verstärkt. Das Gesetz »parlamentarisierte« die WDR-Gremien, wie der Rundfunkhistoriker Hans Bausch formuliert hat.

Ressort:

Rundfunkanstalten / Gemeinschaftseinrichtungen:

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Quelle: Deutsches Rundfunkarchiv, Frankfurt/M. | Über "Chronik der ARD" | Chroniken der Landesrundfunkanstalten