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01.01.1966

Neues Urheberrecht führt zu Schallplattenkrieg

Das Inkrafttreten des neuen Urheberrechtsgesetzes vom 9.9.1965 führt mittelbar zu Auseinandersetzungen zwischen der Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten (GVL), welche die Rechte und Ansprüche, die sich aus dem Gesetz für ausübende Künstler, Hersteller von Bild- und/oder Tonträgern und Veranstalter im Sinne von Paragraph 81 dieses Gesetzes ergeben, wahrnimmt, und den Rundfunkanstalten der ARD. Umstritten sind vor allem die finanziellen Forderungen der GVL, mit denen die Abgaben der Rundfunkanstalten für den Einsatz von Schallplatten im Programm verzehnfacht werden sollen. Die ARD-Anstalten verständigen sich, nachdem erste Verhandlungsrunden mit der GVL im Sommer scheitern, darauf, den Einsatz von Schallplatten drastisch zu reduzieren und stattdessen Produktionen der eigenen Klangkörper und Archivbestände ins Programm zu nehmen. Neuproduktionen der Unterhaltungsensembles werden innerhalb der Arbeitsgemeinschaft im so genannten ARD-Koffer herumgereicht. Im »SPIEGEL« heißt es: »Auf Westdeutschlands Radiowellen hat ein Massensterben begonnen. Insbesondere Hitparaden, Schlagerkonzerte und Beat-Sendungen rafft es dahin.«

Ressort:

Rundfunkanstalten / Gemeinschaftseinrichtungen:

Medien:

Quelle: Deutsches Rundfunkarchiv, Frankfurt/M. | Über "Chronik der ARD" | Chroniken der Landesrundfunkanstalten