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12.05.1949

SDR-Gesetz in Kraft

Das Stuttgarter Radiogesetz, das Gesetz Nr. 1039, tritt in Kraft, nachdem die amerikanische Militärregierung es akzeptiert hat. Es ist nach zwei vergeblichen Anläufen am 31. 3. vom württemberg-badischen Landtag verabschiedet worden und bildet nun die deutsche Rechtsgrundlage für die öffentlich-rechtliche Anstalt Süddeutscher Rundfunk (SDR), die aus Radio Stuttgart hervorgehen soll. Der Landtag hatte schon im Januar 1947 mit seinen Beratungen über ein Rundfunkgesetz begonnen und am 18. 6. 1947 und am 6. 8. 1948 entsprechende Gesetze verabschiedet, die jedoch wegen mangelnder Staatsferne der geplanten Rundfunkorganisation nicht die Zustimmung der Besatzungsmacht fanden. Das jetzige Gesetz sieht für den SDR wie in der US-Zone üblich drei Organe vor: einen Rundfunkrat als »Vertretung der Öffentlichkeit auf dem Gebiet des Rundfunks«, einen Verwaltungsrat zur Überwachung der Geschäftsführung und einen Intendanten, der auf jeweils höchstens vier Jahre vom Rundfunkrat gewählt wird. Die Programmgrundsätze sind in einem Katalog von zehn Richtlinien zusammengefasst.

Ressort:

Rundfunkanstalten / Gemeinschaftseinrichtungen:

Quelle: Deutsches Rundfunkarchiv, Frankfurt/M. | Über "Chronik der ARD" | Chroniken der Landesrundfunkanstalten