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Weihnachten: Die Geburt Jesu Christi

Die Geburt Jesu Christi feiern die Christen am 24. und 25. Dezember. Im Gottesdienst wird die Farbe Weiß als Christusfarbe verwendet.

Die Gründe für den Termin sind nicht eindeutig. Einige Christen leiten das Datum aus dem Tag der Empfängnis Jesu, dem 25. März ab, die nach christlicher Vorstellung um die Zeit der Tagundnachtgleiche im Frühling stattgefunden hat. Andererseits wurden in der Antike nach der Zählung des Julianischen Kalenders am 25. Dezember verschiedene Kulte zur Wintersonnenwende, der kürzesten Nacht des Jahres, gefeiert. Im 3. Jahrhundert nach Christi Geburt ließen die Römer den Geburtstag des unbesiegbaren Sonnengottes "Sol invictus" am 25. Dezember feiern. Wahrscheinlich ist, dass die ersten Christen ihr Weihnachtsfest bewusst auf diesen Termin legten: Die Geburt ihres Erlösers Jesus Christus sollte dem mächtigen römischen Gott entgegengesetzt werden.

Der Vorabend zum 25. Dezember, der Heilige Abend, war früher ein Fastentag. Erst seit Ende des 18. Jahrhunderts wurde es üblich, diesen Tag als Familienfest mit Bescherung der Kinder zu feiern. Die Weihnachtskrippe, die zunächst nur in Kirchen zu sehen war, hielt in dieser Zeit Einzug in die Wohnzimmer. Auch der Christbaum mit Kerzen wurde erst im 19. Jahrhundert fester Bestandteil der familiären Weihnachtsbräuche. Erste Tannenbäume ohne Licht wurden im 16. Jahrhundert zunächst im Freien aufgestellt. Vermutlich ermöglichte die industrielle Produktion billiger Kerzen im 19. Jahrhundert die allgemeine Verbreitung des lichtergeschmückten Christbaumes.

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