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Himmlische Bedrohung

Wie würde die Welt auf die Bedrohung durch einen Asteroideneinschlag reagieren? Das Fazit der Experten der Europäischen Weltraumorganisation Esa: Die Beobachtung der kosmischen Geschosse muss ebenso intensiviert werden wie die Entwicklung möglicher Abwehrtechniken. Hierfür müssen jedoch nicht nur technische, sondern auch politische Hürden überwunden werden. Weltweit laufen mehrere Projekte, die mit Teleskopen und Sonden den Himmel nach Objekten absuchen, die sich der Erde bedrohlich nähern. Waren 1980 lediglich 97 Asteroiden und Kometen bekannt, die als "Near Earth Objects" (erdnahe Objekte) gelten, kennt man heute schon mehr als 7.400 Objekte. Doch wer im Falle einer Bedrohung durch einen Asteroideneinschlag eigentlich zuständig wäre, ist unklar.

Zwar stellt keiner der bekannten Asteroiden in absehbarer Zeit eine akute Gefahr dar, doch die vermeintliche Sicherheit ist trügerisch. Denn viele Geschosse sind noch nicht aufgespürt. "Es ist nur eine Frage der Zeit, bis ein Asteroid mit unserer Adresse auftaucht," erklärte der ehemalige US-Astronaut Rusty Schweickart. "Es handelt sich um eine globale Gefahr, deshalb muss auch gemeinschaftlich gehandelt werden," so Schweickart. Dieser Auffassung schlossen sich auch die Forscher aus aller Welt an und fordern nun von den Vereinten Nationen die Einrichtung einer internationalen Planungs- und Steuerungsgruppe aus Vertretern aller Raumfahrtorganisationen. Auf diese Weise könnten gemeinschaftliche Maßnahmen zur Verhinderung eines Asteroideneinschlags entwickelt werden.

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