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Faszinierendes Erbe
Das verbinden in Deutschland viele mit den Maya: eine untergegangene, geheimnisvolle Zivilisation und verfallene Ruinenstädte. Tikal im Tiefland von Guatemala ist einer der faszinierendsten Orte der einstigen Maya-Hochkultur und zählt neben Copán in Honduras, Chichén Itzá und Palenque in Mexiko zu den bedeutendsten historischen Maya-Städten Mittelamerikas. Mit dem Erbauen von Tikal begannen die Ureinwohner Amerikas um 500 vor Christus. Heute sind 3.000 Ruinen über eine Fläche von 16 Quadratkilometern verstreut. Wer alles sehen möchte, muss einige Tage einplanen.
Die modernen Maya sind stolz auf Tikal - aber noch stolzer sind sie darauf, dass sie ihre Identität trotz jahrhundertelanger Unterdrückung durch die Eroberer aus Europa bewahrt haben und dass ihre Kultur heute wieder aufblüht – nach einem jahrzehntelangen Bürgerkrieg, in dem 83 Prozent der Opfer Maya waren.
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