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Eine Kindheit ohne Kindsein

Weltweit werden schätzungsweise 250.000 Kinder dazu gezwungen, andere Menschen zu töten und zu foltern. Mit G3-Gewehren und Kalaschnikows müssen sie in bewaffneten Konflikten kämpfen. Fest steht: Der Einsatz von Kindersoldaten ist völkerrechtlich verboten und wird als Kriegsverbrechen verfolgt. Trotzdem werden in vielen Teilen der Erde Kinder an die Front geschickt.

Beispielsweise in Myanmar (Burma). Während der Herrschaft des Militärregimes war hier jeder fünfte Soldat noch im Kindesalter. Um Nachwuchs für die Armee zu gewinnen, wurden systematisch ganze Schulklassen und spielende Kindergruppen verschleppt. Viele Minderjährige konnten mittlerweile befreit werden. Zur aktuellen Situation gibt es keine verlässlichen Zahlen. Trotzdem ist davon auszugehen, dass sich derzeit noch zahlreiche Kinder in Myanmar in den Händen von bewaffneten Truppen befinden.

Laut einem Bericht des UN-Sicherheitsrates gibt es in folgenden Ländern Kindersoldaten: Afghanistan, Kongo, Irak, Jemen, Kolumbien, Myanmar, Nepal, Philippinen, Sudan, Sri Lanka, Uganda und in der Zentralafrikanischen Republik.

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