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Tokio: Die größte Megastadt weltweit

Der Großraum Tokio bildet die derzeit größte Mega-City der Welt. Im Umkreis von etwa 50 Kilometern um den Kaiserpalast der japanischen Hauptstadt leben heute mehr als 35 Millionen Menschen. Viel Geld und ein hohes technisches Know-How ermöglichen es, diese gewaltigen Massen zu organisieren. Ein gutes Beispiel hierfür ist das zurzeit beste Verkehrsleitsystem der Welt, das die Stadt gut sieben Milliarden Euro gekostet hat. Zudem ist das städtische U-Bahnsystem mit jährlich etwa 2,85 Milliarden Fahrgästen eines der meist genutzten überhaupt.
Damit verbunden ist jedoch auch eine große Verwundbarkeit gegenüber terroristischen Angriffen: Als 1995 mehrere Giftgasanschläge auf zentrale U-Bahnlinien verübt wurden, starben zwölf Menschen, mehrere tausend wurden teilweise schwer verletzt. Ein weiteres großes Problem der Stadt ist ihre Anfälligkeit für Naturkatastrophen. So liegt Tokio in einem erdbebengefährdeten Gebiet und am Wasser, was die Gefahr von Tornados und Sturmfluten erhöht.

Zusatzinfo: Nach der ursprünglichen Definition der UN ist eine Mega-City eine Stadt mit mehr als 10 Millionen Einwohnern. Doch der Status Mega-City hängt heute nicht mehr nur von der reinen Einwohnerzahl ab. Wichtig ist auch ihre territoriale Bedeutsamkeit, der weltweite politische Einfluss und ihre Wirtschaftskraft. Daher werden auch Ballungsräume als Mega-Citys bezeichnet. Heute gibt es 22 Mega-Citys weltweit, davon allein 15 im asiatischen und südamerikanischen Raum. Zusammengenommen leben dort etwa 300 Millionen Menschen.

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© SWR 2014

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