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Eisige Herausforderung

Die Eisflächen von Arktis und Antarktis bedecken etwa ein Siebtel der Landfläche auf der Erde. Die Antarktis ist ein von eisigen Gewässern umschlossener Kontinent und mit Temperaturen von bis zu minus 89 Grad so lebensfeindlich, dass sie nie von Menschen besiedelt wurde. Die Arktis dagegen ist ein mit Treibeis bedeckter Ozean und umfasst das Gebiet zwischen der nördlichen Baumgrenze und dem Nordpol. Trotz der unwirtlichen Bedingungen versuchen Forscher und Entdecker seit Jahrhunderten in die Polargebiete vorzudringen - und viele haben dabei ihr Leben verloren.

Die Geschichte der Erforschung der Arktis (l. unten: Arktis-Karte von 1662) beginnt Ende des 15. Jahrhunderts mit den Versuchen englischer und niederländischer Seefahrer, einen nördlichen Seeweg in den Fernen Osten zu finden. Mit John Cabot etwa, der 1497 versuchte, über den Nordatlantik China zu erreichen und dabei zufällig auf Neufundland stieß. Willem Barents unternahm in den 1590er Jahren drei Expeditionen in die russische Arktis und entdeckte die Bäreninsel und Spitzbergen. Als erste Europäer verbrachten Barents und seine Männer einen ganzen Winter im Nordpolarmeer, wo sie sich die Zeit mit Golfpartien auf dem arktischen Eis verkürzt haben sollen.

Mit einer Tragödie endete dagegen die Expedition des englischen Seefahrers Henry Hudson im Jahr 1611. Sein Schiff wurde vom Packeis eingeschlossen und es kam zur Meuterei. Gemeinsam mit seinem Sohn wurde Hudson in einem kleinen Boot ausgesetzt und blieb im ewigen Eis verschollen (r. unten: zeitgenössische Darstellung der Szene).

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