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11.02.2012

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Der fiktive Fall der Anna M.

Fernsehserien und Krimis haben uns einen Eindruck davon gegeben, wie die Arbeit von Forensikern aussieht. Dass dieser Eindruck nur wenig mit der Realität zu tun hat, zeigte die Ausstellung "Vom Tatort ins Labor - Rechtsmediziner decken auf" im Medizinhistorischen Museum Berlin.

Im ersten Teil der Ausstellung konnte man am fiktiven Fall "Anna M." sehen, wie die Wirklichkeit der forensischen Arbeit aussieht: Die 78-Jährige wurde von zwei Unbekannten erschlagen worden, die sich unter einem Vorwand Eintritt in ihre Wohnung verschafft hatten. Alarmiert durch die Nachbarn brach die Feuerwehr für die Polizei die Tür auf - und fand die Leiche von Anna M. Die zuständige Mordkomission informiert den diensthabenden Rechtsmediziner, der noch am Tatort eine äußere Leichenschau durchführte und massive Schädel-Hirn-Verletzungen feststellte.

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© SWR 2010

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