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11.02.2012

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Die Gewissensbisse des Julius Robert Oppenheimer

Er gilt als der Vater der Atombombe: Julius Robert Oppenheimer. Der US-amerikanische Physiker leitet ab 1942 das so genannte Manhattan-Projekt. Dabei entwickelt er mit tausenden Mitarbeitern die ersten US-amerikanischen Kernwaffen. Ein Wettlauf mit der Zeit, denn die USA befürchteten, dass Hitler-Deutschland ebenfalls kurz vor der Fertigstellung der Atombombe steht.

Was das US-Militär nicht weiß: Die deutschen Wissenschaftler um Werner Heisenberg sind längst nicht so weit. Die USA sind schneller. Am 16. Juli 1945 wird "Trinity" (Dreifaltigkeit; Bild links) in der Wüste New Mexicos gezündet: die erste Atombombe. Sie hat eine Sprengkraft von 21.000 Tonnen. Zum Vergleich: Die damals stärkste konventionelle Bombe der US-Armee erreichte gerade mal elf Tonnen Sprengkraft.

Oppenheimer hadert zeitlebens mit seinem Gewissen. Bezogen auf diese erste Atombombenzündung zitiert Oppenheimer später verbittert einen Satz aus der Bhagavadgita, einer heiligen Schrift der Hindus: "Jetzt bin ich der Tod geworden, Zerstörer der Welten."

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