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Merapi: Gefahr im Feuergürtel
Vulkane werden von jeher von den Menschen als feuerspeiende Riesen gefürchtet. Schon die alten Römer hielten Vulkane für heilige Berge und den Sitz der Götter. Sie glaubten, wenn der römische Gott des Feuers "Vulcanus" zornig wurde, schleuderte er Feuer und glühende Steine aus den Schloten der Berge - so die Legende. Übrig blieb der Name "Vulkan".
Der Vulkan Merapi ist einer der Feuerspucker des pazifischen Feuergürtels, des so genannten "Ring of Fire". Merapi liegt auf der Insel Java und ist der gefährlichste der 129 aktiven Vulkane Indonesiens. In keinem anderen Land gibt es mehr Vulkane als hier. Seit 26. Oktober 2010 ist der Merapi, was auf indonesisch "Feuerberg" heißt, immer wieder ausgebrochen. Anfang November schleuderte er Asche bis zu zehn Kilometer hoch hinaus. Die Regierung erweiterte daraufhin die offizielle Gefahrenzone am Krater und ordnete Evakuierungen an. Davor versetzte der Merapi im Mai 2006 mit giftigen Gaswolken, glühender Lava und Asche-Regen Java in Angst und Schrecken. Damals evakuierten die indonesischen Behörden 12.000 Anwohner an den Hängen des Merapi.
Lage: Java (Indonesien)
Höhe: 2.911 Meter
Letzter Ausbruch: 2010





Todesgefahr Vulkane
