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"Packman" Schröder triumphiert über "Hasenzahn" Stoiber
Gerhard Schröder liebte das Rampenlicht. Auf den Wahlkampfbühnen des Landes war der SPD-Politiker zu Hause und mit seiner lockeren, charmanten Art und seiner Bürgernähe kam er beim Wahlvolk an.
Auf dem Wahlplakat aus dem Bundestagswahlkampf 2002 (l.) ist von dem Medienstar Schröder allerdings nicht mehr viel zu sehen: Augen, Mund und Gesichtsformen sind mit schwarzem Band überklebt worden, sodass er einer Figur aus dem
Computerspiel "Packman" ähnelt.
Dagegen erstrahlt sein damaliger Konkurrent Edmund Stoiber (r.) in einem ganz neuen Licht: Den bayerischen Ministerpräsidenten schmücken auf einem Plakat Hasenzähne, ein Ohrring und lange, weiße Augenbrauen.
Genützt hat es dem Kanzlerkandidaten der Unionsparteien wenig, dass er in diesem Plakat-Vergleich freundlich in die Kamera lächelt, während Schröder kaum noch erkennbar ist. Stoiber verlor die Wahl, Schröder blieb Kanzler.
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Aufstieg eines Medienkanzlers
Der Werdegang des Gerhard Schröder [ndr] -
Vom Kofferträger zum Machtmensch
Edmund Stoiber - ein Porträt [daserste]
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