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Die Bastelleidenschaft eines Mathematikers
Claude Shannon (1916 – 2001) war einer der bedeutendsten Wissenschaftler des 20. Jahrhunderts. Bereits Ende der 1940er Jahre hat der Mathematiker und Forscher das digitale Zeitalter mitbegründet und die Bezeichnung "Bit" (Binary Digit) für die kleinste Informationseinheit geprägt. Seine Informationstheorie ist das Fundament für das Übertragen und Speichern von digitalen Daten – ohne ihn wären Internet und Mobilkommunikation undenkbar.
Aber Shannon war nicht nur Pionier des Computerzeitalters – er war auch ein genialer Heimwerker. Sein scharfer Verstand verband sich mit spielerischer Fantasie, mit Humor und Originalität. Und so bastelte er in seiner privaten Werkstatt an pfiffigen Objekten, von denen einige technisch revolutionär waren, andere nur seinem eigenen Vergnügen dienten. Mit vielen seiner Maschinen und Erfindungen hat er aber spielerisch neue Forschungsfelder eröffnet: von der künstlichen Intelligenz bis hin zur Funksteuerung.
Derzeit zeigt das Ars Electronica Center in Linz eine Ausstellung des Heinz Nixdorf Museums, Paderborn, die Shannon und seinen skurrilen Erfindungen gewidmet ist. Jedes der Objekte ist integriert in ein wissenschaftliches Szenario, das Besucher interaktiv an den technischen Einfallsreichtum des Wissenschafts-Erfinders heranführt.





Genie und Spielkind
Ars Electronica Center
