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11.02.2012

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Houston, wir haben ein Problem!

Die Eroberung des Weltraums gehört zu den größten Abenteuern der Menschheit. Doch auch die Raumfahrt ist nicht vor Rückschlägen gefeit und ein Blick in die Geschichte zeigt: Wo der Mensch der Schwerkraft trotzte, schlugen ihm Technik, Material und unvorhergesehene Zwischenfälle hin und wieder ein Schnippchen.

Es war die Mission der "Apollo 13", die am 11. April 1970 zum Mond startete (l.) und die Risiken des Abenteuers Raumfahrt ins Blickfeld einer breiten Öffentlichkeit rückte. Mehr als 300.000 Kilometer von der Erde entfernt explodierte ein Sauerstofftank und machte das Raumschiff manövrierunfähig. "Houston, wir haben ein Problem!" - der Funkspruch der "Apollo 13" versetzte nicht nur das Kontrollzentrum in Aufregung. Die ganze Welt bangte um das Leben der drei Astronauten Fred Haise, John Swigert und James Lovell (unten, von l. nach r.). In einer dramatischen Rettungsaktion wurde die Mondlandefähre kurzerhand zweckentfremdet. Anstatt zum Erdtrabanten sollte sie die Astronauten nun zurück zum Heimatplaneten bringen. Was kaum einer für möglich gehalten hatte, gelang: Am 17. April 1970 landete die Landekapsel im Pazifik (r. oben) und entließ ihre Passagiere wohlbehalten in die Freiheit.

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