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Alle Jahre wieder

Am 31. Dezember feiern wir Silvester und am 1. Januar begrüßen die Menschen weltweit das neue Jahr. Was so selbstverständlich alle Jahre wiederzukehren scheint, war nicht immer so. Bereits frühe Kulturen wie die Ägypter oder Römer beobachteten den Lauf von Mond und Sonne und teilten die Zeit in Tage, Monate und Jahre ein. Dabei kamen sie heutigen Berechnungen erstaunlich nahe.

Doch mit dem Datum des Jahresbeginns hielt es jeder Kulturkreis anders: Während die alten Römer das neue Jahr im März mit der Tag- und Nachtgleiche begingen, richteten die Ägypter den Jahresanfang am Aufgang des Sternes Sirius im August aus. Die Christen des Mittelalters orientierten sich dagegen an religiösen Feiertagen. Der Jahresbeginn wurde je nach Region an ganz unterschiedlichen Tagen wie Weihnachten (25. Dezember), Mariä Verkündung (25. März) oder dem Ostersonntag gefeiert. Letzterer barg so manches praktische Problem, da das Osterdatum variiert und somit auch die Jahreslänge um mehrere Wochen schwanken konnte.

Erst im ausgehenden 16. Jahrhundert begann sich der 1. Januar, der Tag der Beschneidung Christi, als Jahresanfang durchzusetzen. Dies ging einher mit der Einführung des so genannten Gregorianischen Kalenders, der die Zeitrechnung reformierte und bis heute unser Kalendersystem bestimmt.

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