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Free Willy: Der Ruf der Freiheit
Sie kennen keine Starallüren und verlangen keine Gage: Tiere sind in Film und Fernsehen gern gesehen - wenngleich Tierschützer den medienwirksame Auftritt oft kritisieren und die artgerechte Haltung der Filmtiere in Frage stellen. So rührte das Schicksal eines Schwertwals, der im Film "Free Willy" in einem Vergnügungspark sein Dasein fristen muss, Millionen Kinobesucher zu Tränen. Der Film bescherte seinem Hauptdarsteller, Schwertwal Keiko, eine riesige Fangemeinde, die dem Orca auch im wahren Leben den Sprung in die Freiheit ermöglichen wollte.
In einem beispiellosen, mehr als 20 Millionen Euro teuren Auswilderungsprojekt wurde Keiko fünf Jahre lang auf ein Leben in Freiheit vorbereitet und im Sommer 2002 im Atlantik ausgesetzt. Doch was Experten schon befürchtet hatten, wurde bald zur traurigen Gewissheit: Das an menschliche Versorgung gewöhnte Tier fand keinen Anschluss an seine Artgenossen, und den Orca zog es immer wieder in die Zivilisation zurück. Letztlich gab es für Keiko im wahren Leben kein Happy End: Er starb im Dezember 2003 vor der Küste Norwegens an den Folgen einer Lungenentzündung.
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Orcas - die schlauen Jäger
Unterwegs mit einer Meeresbiologin [das erste]





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