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"Plastic Planet": Kunterbunte Kunststoff-Gefahr

Zahnbürsten, Trinkflaschen, Quietsche-Enten und Silikonbusen: Um Plastik dreht sich ein weiterer Film, der in die deutschen Kinos gekommen ist. "Plastic Planet" ist dem Kunststoff auf der Spur, der aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken ist: Plastik ist leicht, unzerbrechlich und kann in jede denkbare Form gebracht werden. Doch der Kunststoff verrottet nicht und verseucht so die Umwelt. Mit allem je produzierten Kunststoff ließe sich der Erdball sechs Mal in Plastikfolie einpacken.

Welche Bedrohung Plastik für die Erde darstellt, zeigt der Wiener Regisseur Werner Boote in seinem Dokumentarfilm. Zehn Jahre lang hat er für den Film recherchiert, 18 Monate auf ein Statement des ehemaligen Präsidenten des Verbands europäischer Kunststofferzeuger gewartet. Das Ergebnis des Films: Plastik ist krebserregend, verändert das Erbgut und beeinträchtigt die Fruchtbarkeit. "Jeder Mensch hat Plastik im Blut", beweist Boote im Film mit einer Blutprobe. Außerdem sterben jedes Jahr allein 100.000 Meeressäuger, weil sie Plastikpartikel für Plankton halten und fressen.

Ein Film für mehr Umweltschutz und für ein Nein auf die Frage im Supermarkt: "Brauchen Sie eine Tüte?"

Produktion: Deutschland/Österreich 2009
Kinostart: 25. Februar 2010
Regie: Werner Boote

 Standort:
© SWR 2013

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