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"Unsere Ozeane": Poesie der Unterwasserwelt
Sie sind bildgewaltig und sollen aufrütteln: Filmdokumentationen über die Schönheiten und die Zerstörungen unserer Erde. Seit "Eine unbequeme Wahrheit" von Al Gore 2006 in die Kinos kam, beschäftigen sich immer mehr Filmemacher mit den Folgen des Klimawandels und der Vernichtung der Umwelt durch den Menschen. Mit ästhetischen Aufnahmen zeigen sie, wie faszinierend unsere Natur ist, lassen aber auch deren verletzte und zerstörte Seiten über die Leinwand flimmern.
Einer dieser Ökofilme ist nun in den deutschen Kinos angelaufen: "Unsere Ozeane" von Jacques Perrin und Jacques Cluzaud. An 54 Orten auf der ganzen Welt filmten die beiden Franzosen die atemberaubende Unterwasserwelt, den Ursprung allen Lebens.
"In erster Linie geht es um die Nähe zum gefilmten Tier, darum, aus einem Objekt ein Individuum zu machen", sagte Cluzaud in der 3sat Kulturzeit. Der Mensch solle sich wie ein Fisch unter Fischen fühlen. Aus dieser Nähe heraus begegnen den Kinobesuchern nicht nur bunte Fischschwärme und außergewöhnliche Meerespflanzen, sondern auch verödete Meeresböden, tote Korallenriffe und verendete Haie in Fischernetzen.
Produktion: Frankreich 2009
Kinostart: 25. Februar 2010
Regie: Jacques Perrin, Jacques Cluzaud
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Wunderwelt der Meere
Artenreichste Lebensräume unseres blauen Planeten [3sat]





"Unsere Ozeane" und die Ökofilmmode
