Zur Haupt-Navigation der ARD.
Zum Inhalt.
Weitere ARD Online-Angebote.

Bild 1 von 8

Ochs und Esel beten das Jesuskind in der Krippe an

In den weihnachtlichen Krippendarstellungen sind zwei Tiere präsent, die in den Texten der Evangelien gar nicht erwähnt werden: Ochs und Esel. Sie stammen aus den apokryphen Evangelien. Texten, die "im Verborgenen" (= apokryph) entstanden und nicht in die Schriften des Neuen Testaments aufgenommen wurden. So heißt es im so genannten Pseudo-Matthäusevangelium (etwa 8./9. Jh.): "Am dritten Tage nach der Geburt unseres Herrn Jesus Christus trat die seligste Maria aus der Höhle, ging in einen Stall hinein und legte ihren Knaben in eine Krippe, und Ochs und Esel beteten ihn an. Es erfüllte sich, was durch den Propheten Jesaja verkündet ist, der sagt: "Der Ochse kennt seinen Besitzer und der Esel die Krippe seines Herrn" (Jes. 1,3).

So haben Ochs und Esel in der Geburtsgeschichte Jesu die Bedeutung, die sie schon bei Jesaja hatten: Während viele Menschen blind seien für das Geheimnis der Menschwerdung Gottes, hätten die beiden Tiere mehr begriffen von der göttlichen Weihnachtsgeschichte - mehr als die Bewohner von Bethlehem, die für Josef und Maria keinen Platz in einer Herberge hatten, sondern nur in einem armseligen Stall.

 Standort:
© SWR 2014

Die Landesrundfunkanstalten der ARD: BR, HR, MDR, NDR, radiobremen, rbb, SR>, SWR, WDR,
Weitere Einrichtungen und Kooperationen: ARD Digital, arte, PHOENIX, 3sat, KIKA, DeutschlandRadio, DW-World.de Deutsche Welle