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Das “V” in V-Mann steht je nach Standpunkt für: Verbindung, Vertrauen oder Verrat. Wem gilt ihre Loyalität? Was halten Sie davon?

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4Kommentare zu diesem Feature

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  1. 2.10.2012, 15:31 Uhr | Ralf Krüger

    Danke für dieses sehr gelungene Feature!
    Besonders gut fand ich, dass es sowohl interessante Einzelheiten zu exemplarischen Fällen bringt, als auch allgemeinen politischen Fragen nachgeht.
    Mit das Beste, was mir zu dem brisanten Thema zu Ohren gekommen ist!

    Ralf Krüger antworten
  2. 2.10.2012, 13:31 Uhr | Markus Hiereth

    Zum gelöschten Link: Ja, ich habe mir für die Netikette keine Zeit genommen. Ersatzweise zwei Zitate, wie in der Netikette gefordert, mit Quellennennung

    Horst Klee, der Vorsitzende des Innenausschusses des hessischen Landtags am 22.12.2011 im Portal Abgeordnetenwatch
    “nach allen bis jetzt bekannt gewordenen Fakten, war bei der von Ihnen angesprochenen Bluttat kein V-Mann des hessischen Verfassungsschutzes persönlich zugegen. Dies nehmen Sie bitte zur Kenntnis.”

    Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 28.9.2012
    “Bouffier konnte darauf verweisen, dass der Innenausschuss des hessischen Landtages sich der Sache bereits 2006 ausführlich und kritisch gewidmet habe.”

    Beides passt nicht zusammen und war mir Grund genug, auf abgeordentenwatch nachzufassen

    Markus Hiereth antworten
  3. 29.09.2012, 22:32 Uhr | apenkert

    Ja, ein gelungenes Feature, welches in Abgründe blicken lässt und eine Verlogenheit offenbart, mit welcher (Staats-) Sicherheitsorgane Ihrem vermeintlichen Geschäft nachgehen. Man gewinnt sehr stark den Eindruck, als dass hier die eigentlichen Aufgaben dieser Behörden zum Zwecke der Selbstbeschäftigung und zugleich zur Legitimation derselben mit Füssen getreten werden. Es ist eine Beleidigung der so oft hochgehaltenen Demokratie, Freiheit und Sicherheit, welche diese sich zu erhalten bzw. zu retten auf die Fahnen geschrieben haben.
    Unsere Grundwerte werden in den Staub getreten, das ist schade und es muss ein grundlegendes Ueberdenken darüber geben, ob es im Sinne des Staates und der ihn tragenden Bürger Sinn macht, die vorhandenen Strukturen in all ihren Auswüchsen in diesem Masse beizubehalten als wäre nichts oder nichts dramatisches geschehen, bevor grosse Teile der Bevölkerung das ohnehin beschädigte Vertrauen in Politik und Staatsbehörden gänzlich verlieren. Diese Vorgänge sind mehr als nur ein Armutszeugnis für unser Land, sie gleichen einer hilflosen Bankrotterklärung der sogenannten wehrhaften Demokratie. Gute Arbeit sieht anders aus, vielleicht nützen in Zukunft strengere und gleichzeitig transparentere Aufsichtsgremien.

    apenkert antworten
    1. 2.10.2012, 00:58 Uhr | Markus Hiereth

      “… es muss ein grundlegendes Überdenken darüber geben, ob es im Sinne des Staates und der ihn tragenden Bürger Sinn macht …die vorhandenen Strukturen … beizubehalten”

      Für mich gibt es da nicht mehr viel zu überlegen. Diese Sicherheitsorgane produzieren Unsicherheit: Sie bezahlen für falsche Ausweispapiere, assistieren beim Waffenkauf, treiben Konflikte die Eskalationsleiter hoch … und kosten Geld.

      Dieses Radiofeature legte die Finger genau in die Wunde. Dafür Dank an den Autor und an das Team beim Bayerischen Rundfunk.

      Wenn die Verfassungsschutzbehörden saubere Arbeit lieferten, bräuchte ein Ex-Minister Günter Beckstein keinem Radiointerview ausweichen. Und ein Horst Klee, Vorsitzender des Innenausschusses des hessischen Landtags, hätte eine verlässlichere Erinnerung oder mehr Freude an ihr. Seine Antworten bezüglich des Verfassungsschutzmannes am Tatort des Kasseler NSU-Mordes stehen an.

      [Anm. der Red.: Wir haben Ihren Link, entsprechend unserer Netiquette gelöscht. Wir bitten um Verständnis]

      Markus Hiereth antworten
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