József Bozsik, Foto: dpa
JÓZSEF BOZSIK
* 28.11.1925 - † 31.05.1978
SPORTLICHE ERFOLGE
  • • Verein: Honvéd Budapest
  • • Vize-Weltmeister 1954
  • • 100 Länderspiele
  • • 11 Länderspieltore
  • • Olympiasieger 1952

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Die Helden von Bern :: Die Helden :: József Bozsik


 Porträt József Bozsik
Mittelfeldstratege der Wunderelf

"Bozsik, immer wieder Bozsik" - der Name des rechten Läufers der Ungarn ist vielen Deutschen dank Herbert Zimmermanns Reportage ein Begriff. Obwohl sein Ballverlust letztlich zum entscheidenden Treffer durch Helmut Rahn führt, war er einer der besten ungarischen Spieler im Endspiel und für das Wunderteam der Ideengeber im Mittelfeld.

 
 Mit seinem Freund aus Kindertagen, Ferenc Puskás, bildete Jószef Bozsik den Kern des ungarischen Wunderteams. Beide traten zudem beim Armeesportclub Honvéd Budapest gegen den Ball, wobei Bozsik im Verein wie in der Nationalmannschaft eine überragende Rolle im Mittelfeld spielte. Er war der Lenker und Denker dieser großartigen Mannschaften. Fußballexperten rühmen seine Übersicht, seine Ballbehandlung und seine Fähigkeit, immer wieder mit präzisen Pässen den Ball an die Stürmer weiterzuleiten. Im Endspiel in Bern 1954 zeigte er eine hervorragende Leistung - und konnte trotzdem die Niederlage der Ungarn nicht verhindern. Nach dem Volksaufstand 1956 blieb er - im Gegensatz zu seinem Freund Puskás - in seiner Heimat, spielte noch bei den Weltmeisterschaften 1958 in Schweden und 1962 in Chile für Ungarn und brachte es insgesamt auf 100 Länderspiele und 11 Länderspieltore.

 
 Nach der Karriere Trainer in Ungarn

Nach dem Ende seiner Spielerkarriere 1962 arbeitete József Bozsik als Trainer bei seinem Klub Honvéd. Kurze Zeit betreute er sogar die ungarische Nationalmannschaft. Große internationale Erfolge konnte er zwar nicht mehr verbuchen, doch soll er durch Bescheidenheit, Ruhe und Ausstrahlung auch nach seiner aktiven Laufbahn überzeugt haben. Ihm zu Ehren wurde 1986 das frühere Honvéd-Stadion in "József Bozsik-Stadion" umbenannt.

 
 Andreas Oehler

 

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