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Der mobile Mensch. ARD-Themenwoche 2011 vom 22. bis 27. Mai

ARD-Themenwoche 2011 - 22. bis 27. Mai

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Die Paten der ARD-Themenwoche 2011: Dieter Moor (l.), Susanne Holst, Ulrike Folkerts, Quelle: SWR/rbb/Oliver Ziebe, SWR/Johann Sebastian Hänel, Montage: ARD.de

Warum “der mobile Mensch”?

Fukushima, Libyen und der Nahe Osten, das DFB-Pokalfinale und der Eurovision Song Contest – es gibt genügend Themen, über die die ARD im Mai berichten wird. Warum noch zusätzlich das Thema Mobilität? Ein Ausblick auf die ARD-Themenwoche.

„Wenn in China ein Sack Reis umfällt, interessiert das hier in Deutschland niemanden.“ – Diese wohlbekannte Aussage hat im 21. Jahrhundert ausgedient: Wenn heute in Japan ein Kernkraftwerk explodiert, sind Menschen auf der ganzen Welt davon betroffen. Ein Song Contest in allen europäischen Ländern oder auch ein nationales Pokalfinale sind ohne die gängigen Transportmöglichkeiten und Medien nicht denkbar. Wir können in Echtzeit verfolgen, was in anderen Teilen der Welt passiert. Mit Auto, Zug oder Flugzeug überwinden wir auch lange Distanzen in kürzester Zeit. Durch Mobilität ist die Welt in den letzten Jahrzehnten immer näher zusammengerückt.

Immer und überall erreichbar

Die Paten der ARD-Themenwoche
Fernsehmoderatorin Susanne Holst (Tagesschau, Tagesthemen-Vertretung, ARD-Ratgeber Gesundheit), der Schauspieler, Reporter und Moderator Dieter Moor und die Schauspielerin Ulrike Folkerts sind die Paten der ARD-Themenwoche “Der mobile Mensch”.

Menschen sind heute häufiger und schneller mobil, als das noch vor 150 Jahren der Fall war. Revolutionärer Auslöser war hierfür die Erfindung des Automobils durch Carl Benz vor 125 Jahren. In jüngster Zeit sind es Smartphones, die es uns ermöglichen, immer und überall auf dem Laufenden zu sein.

Zu günstigen Preisen können Menschen andere Kontinente und Kulturen kennenlernen und Freundschaften über weite Distanzen via Skype und Facebook pflegen. Doch die Möglichkeiten, die der eine genießt, können für den anderen zur Belastung werden:  Das schnelle, weltweit vernetzte Leben erzeugt Stress und hat neue Volkskrankheiten wie das Burn-out hervorgerufen. Nicht ohne Grund ist „Entschleunigung“ ein Wort, das neuerdings oft zu hören ist.

Mobilität bedeutet Bewegung

Was viele vergessen oder nicht schaffen, in ihren Alltag zu integrieren: Mobilität bedeutet Bewegung. Viel zu oft lassen sich Menschen passiv von A nach B transportieren, ohne den eigenen Körper anzustrengen. So leiden beispielsweise Pendler häufig nicht nur an Rückenleiden. Übergewicht ist ein Gesundheitsrisiko, von dem heute bereits Kinder verstärkt betroffen sind.

Vielflieger gegen Nonne

Die ARD-Themenwoche „Der mobile Mensch“ widmet sich vom 22. bis 27. Mai in Hörfunk, Fernsehen, Internet und Videotext den positiven und negativen Aspekten des mobilen Lebens. In Reportagen berichten Pendler oder Menschen, die in Fernbeziehungen leben, von ihrem Alltag. Das Leben eins Vielfliegers wird dem einer Nonne entgegengesetzt. Die Erfindung des Automobils durch Carl Benz wird in dem Fernsehfilm „Carl und Bertha“ aufgegriffen, der SWR treibt mit einem Experiment den Billig-Tourismus auf die Spitze: Ein Reporter soll mit 1000 Euro um die Welt reisen.

Im Internet wird der Blick in die Zukunft gewagt: Wie wird sich unser Leben in den kommenden Jahrzehnten verändern? Wie werden sich die Automobil- oder Luftfahrtindustrie entwickeln und was bedeutet dies für unser tägliches Leben in der Stadt oder auf dem Land sowie für unseren Sommerurlaub?

Warum eine ARD-Themenwoche?

Die ARD veranstaltet zum sechsten Mal eine Themenwoche. 2006 ging es unter der Überschrift “Leben, was sonst?” um das Thema Krebs, 2007 hieß das Motto “Kinder sind Zukunft”. 2008 gab es eine ARD-Themenwoche zum demografischen Wandel unter dem Titel “Mehr Zeit zu leben”, 2009 informierte die ARD rund ums Ehrenamt bei “Ist doch Ehrensache!” darüber, wie sich Menschen für die Gesellschaft engagieren. Zuletzt ging es bei „Essen ist Leben“ um die vielseitigen Aspekte rund um die Themen Ernährung und Hunger.

2011 möchte die ARD mit der Themenwoche “Der mobile Mensch” erreichen, dass Deutschland eine Woche lang – und idealerweise auch darüber hinaus – über Mobilität nachdenkt, spricht, diskutiert – und an manchen Stellen vielleicht sogar Konsequenzen für die eigene Lebensweise zieht.

Diskutieren Sie mit: auf themenwoche.ARD.de

Hier – unter themenwoche.ARD.de – finden Sie in den kommenden Wochen Beiträge, die zum Nachdenken und Kommentieren anregen, denn uns interessiert, wie Sie mit den Herausforderungen der Mobilität umgehen.

Sybille Klormann, ARD.de

  1. 20

    Katrin von den Driesch; Omnibusbetrieb von den Driesch 27.05.2011 | 19:51 Uhr

    Liebes WDR-Team, habe soeben Ihren Bericht zur barrierefreien Mobilität im AVV gesehen mit dem Interwiew von Herrn Sistenich /AVV. Er wurde gefragt, wenn ein Seniorenheim reisen wolle, ob der AVV dann entsprechend flexibel (...) sei. Ich möchte darauf verweisen, dass wir seit 2000 zunächst einen, etwas später einen zweiten rolli- gerechten Reisebus einsetzen, mit denen genau solche Ausflüge vorbereitet und durchgeführt werden! Einsatzgebiet: HS/AC/DN/EU/D/MG u. a. Tel. 0151-5670 5670; 02452/97770Mehr zeigenWeniger zeigen

  2. 19

    Nils Bialek 25.05.2011 | 19:04 Uhr

    ich finde die themenwoche gut denn ich bin gerade dabei ein referat über das handy zu schreiben ob es ein freizeitfüller oder ein freizeitkiller ist und ihr habt mir da bei weiter geholfen ich wüde mich freuen wenn ihr (...) mir noch ein parr überlegungen oder einfälle geben könntets mfg nils bialekMehr zeigenWeniger zeigen

  3. 18

    Hans Schubert 25.05.2011 | 16:54 Uhr

    Wie wird Busfahren sexy? Was spricht dagegen, z.B. den ÖPNV kostenlos zu machen. Das Ticket ist der Personalausweis, Schülerausweis... Alle ohne Beleg lösen beim anwesenden Personal einen Fahrschein für pauschal z.B. (...) 2,50 Euro. Das lastet den Nahverkehr aus und holt eine Menge Autos von der Straße. Zu anderen verkehrspolitischen Themen hätte ich auch noch ein paar Ideen, aber hier nicht mehr genug Platz.Mehr zeigenWeniger zeigen

  4. 17

    Clemens Bruchhausen 25.05.2011 | 16:41 Uhr

    nur Dienstboten müssen ständig erreichbar sein. Das Handy ist eher Fluch als Segen. Nirgends ist man vor ihnen sicher, ständiges Klingeln nervt nur.

  5. 16

    Thomas 25.05.2011 | 02:50 Uhr

    Da wir uns in Deutschland augenscheinlich einer regen Psychovermarktung globaler Probleme auf sämtlichen TV-Kanälen zu vermeintlicher Bewältigung diffusester Ängste vor der eigenen Haustür und also auch der privatesten (...) Verantwortung befleißigen zu müssen glauben, kann ich mir nicht vorstellen, das es uns gelingen wird Bewusstwerdung darüber zu erzeugen, indem man "den mobilen Menschen" so verglobalisiert, das kein Individuum mehr darüber nachzudenken braucht, was es beim Volltanken anrichtet.Mehr zeigenWeniger zeigen