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ARD-Themenwoche 2011 - 22. bis 27. Mai

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Lang-Lkw (Quelle: Krone)

Öko- oder Monstertruck? Der Streit um die Riesen-LKW

Die überlangen Lkw, die in diesem Jahr in einem Feldversuch in Deutschland getestet werden sollen, sorgen für große Diskussionen. Für die einen sind sie die richtige Lösung, um den wachsenden Güterverkehr zu bewältigen. Für die anderen eine Gefahr für die Verkehrssicherheit. Dahinter steht die Frage: Wie sollen Güter künftig transportiert werden?

Australischer Roadtrain (Quelle: picture-alliance / dpa)Roadtrain in AustralienDie längsten und schwersten Lastzüge der Welt fahren in Australien. Sie werden Road Trains (englisch für Straßen-Züge) genannt und stellen die Versorgung entlegener Orte im Outback sicher, die nicht ans Eisenbahnnetz angeschlossen sind. Road Trains sind bis zu 53,50 Meter lang und können 130 Tonnen transportieren. Dabei dürfen sie bis zu 100 Stundenkilometer fahren. In die Ballungsräume dürfen sie nicht.

Bei uns sind die Dimensionen deutlich kleiner. Bisher ist die Länge von Lkw in Deutschland auf maximal 18,75 Meter begrenzt. Das Bundesverkehrsministerium will nun in einem auf fünf Jahre angelegten Feldversuch Lkw mit einer Länge von bis zu 25,25 Meter und einem zulässigen Gesamtgewicht von bis zu 44 Tonnen testen. Diese Laster, auch “Eurocombi” oder “Gigaliner” genannt, sind also nicht einmal halb so lang wie ein Road Train. In den schwach besiedelten Regionen von Schweden und Finnland sind solche Lkw (mit einem Gewicht bis zu 6o Tonnen) schon seit 40 Jahren unterwegs. Eine EU-Richtlinie von 1996 erlaubt ihren Einsatz in den Ländern der Europäischen Union, eine allgemeine Zulassung gibt es jedoch nicht.

Öko-Laster oder Monstertruck?

Vergleich von Lang- und Standard-Lkw´s (Länge/Gewicht)Vergleich von Lang- und Standard-Lkw´s (Länge/Gewicht) In Deutschland hat der Einsatz von Riesen-Lkw in jüngster Zeit für Streit gesorgt. An dem – ursprünglich für das gesamte Bundesgebiet geplanten – “Feldversuch mit innovativen Nutzfahrzeugen” wollen sich nur acht Bundesländer beteiligen: Bayern, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen. Die übrigen Länder sind gegen den Versuch: Je nach Sichtweise ist vom “Öko-Laster” oder vom “Monstertruck” die Rede.

Zu den Befürwortern gehören ein Teil der Bundes- und einige Landesregierungen, die Lkw-Hersteller, einige Speditionen sowie Vertreter der Großindustrie. Sie sprechen von einem innovativen Nutzfahrzeugkonzept, einer maßvollen Anhebung von Gewicht und Länge und heben die Effizienz und Umweltfreundlichkeit der Laster hervor. Spritverbrauch und CO2-Ausstoß seien geringer, weil zwei überlange Lkw drei herkömmliche ersetzen könnten. Statt bisher 34 kann ein “Lang-Lkw”, wie ihn Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) nennt, 53 Paletten transportieren.

Koalition der Kritiker

Ramsauers Vorgänger Wolfgang Tiefensee (SPD) hatte sich im Jahr 2007 gegen die Nutzung der überlangen Laster ausgesprochen. Die Zahl der Kritiker ist seitdem weiter gewachsen. Zu ihnen gehören einige Landesregierungen, Gewerkschaften, kommunale Verbände, Autoclubs, Bahnverbände und Umweltschützer. Sie sehen eine Reihe von Nachteilen: Sie befürchten, dass die überlangen Lkw zu einem Sicherheitsrisiko werden könnten. Die Riesenlaster könnten Bahnübergange oder Kreuzungen verstopfen, im Kreisverkehr stecken bleiben oder das Überholen unsicherer machen. Überholweg und -dauerÜberholweg und -dauer

Außerdem beklagen die Gegner, der Feldversuch sei ein Anreiz, den Güterverkehr vom Binnenschiff oder der Eisenbahn auf die Straße zu verlagern. Schon heute seien viele Autofahrer von zahlreichen Staus, Unfällen und den Elefantenrennen der Lkw genervt. Zudem seien hohe Kosten für die Infrastruktur  wie beispielsweise Stellplätze, Brandschutz in Tunneln oder erhöhter Fahrbahnverschleiß nötig. Die Kritiker befürchten, dass die Begrenzung des Gewichts auf 44 Tonnen nur ein Zwischenschritt zum 60-Tonner sei und  bezweifeln, dass es wirklich zu einer Entlastung im Straßenverkehr kommen wird.

Logistik-Experte Alexander Eisenkopf von der Zeppelin University in Friedrichshafen hält manche Kritik an den Riesenlastern für überzogen: “Wenn wir den wachsenden Güterverkehr vernünftig abwickeln wollen, können wir uns bei diesem Thema kein komplettes Denkverbot leisten. Wir müssen auch systemintern die Effizienzmöglichkeiten ausschöpfen.” Und da könne der Lang-Lkw eine Lösungsmöglichkeit sein. “Wenn die Riesen-Lkw etwa im Zulieferverkehr nur die Autobahn nutzen, um von Werksgelände zu Werksgelände zu kommen, ließe sich das schon so organisieren, dass hier kein Sicherheitsrisiko aufkommt,”  führt der Professor fort. Sinnvoll sei, diese Fahrzeuge nur auf bestimmten Strecken zuzulassen. “Sie sollten sicher nicht in die letzten Dörfer hereinfahren dürfen,” meint Eisenkopf.

Experte: “Schiene spielt in vielen Bereichen keine Rolle”

Prognosen gehen von einem massiven Wachstum des Güterverkehrs in den nächsten Jahren aus. Deutschland als Exportnation und wichtiges Transitland wird davon stark betroffen sein. Der mit Abstand größte Teil von Gütern muss auch dann  weiter auf der Straße transportiert werden.

Entwicklung des GüterverkehrsEntwicklung des Güterverkehrs”In vielen Bereichen der Industrie – zum Beispiel im Maschinenbau oder im Automobilbau – spielt die Schiene gar keine große Rolle,” erläutert Eisenkopf. In der Automobilindustrie beispielsweise würden Zulieferer über zeitlich eng getaktete logistische Konzepte wie “Just-in-time” oder sogar “Just-in-Sequence”  an die Hersteller angebunden. “Das kann man mit dem Zug schlecht machen. Der Zug ist nur effizient, wenn man eine lange, schwere und über eine möglichst große Entfernung laufende Einheit hat,” meint der Experte.

Die Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene scheitere zudem an der Menge, meint Eisenkopf. Selbst wenn man Güter im stärkeren Maße auf der Schiene transportieren würde, müsse man im Vor- oder Nachlauf auf der Straße unterwegs sein, weil längst nicht alle Unternehmen über einen eigenen Gleisanschluss verfügen. Es scheint, als gäbe es keine sinnvolle Alternative zum Riesen-Lkw.

Björn Lilienthal, SWR.de

  1. 41

    Daniel L. 31.05.2011 | 12:32 Uhr

    Teil 3 An den verstopfenden BAB´s sind ja nicht die LKW´s oder Speditionen, schuld sondern unsere Regierung die es einfach versäumt hat, die BAB´s auzubauen oder es einfach nicht aufe Reihe bekommt, durch (...) Vergünstigungen den Verkehr von der Straße aufs BiSchi zu locken. Die Bahn führe ich hier weiter gar nicht auf, damit würde ich mich lächerlich machen.Mehr zeigenWeniger zeigen

  2. 40

    Daniel L. 31.05.2011 | 12:20 Uhr

    Teil 2 Viele denken auch, das die LKW´s eine Zuladung von 44t haben, nein es ist das Gesamtgewicht! Da sich das Leergewicht eines Gigaliners schon auf ca 18t beläuft erhöht sich die Max. Zuladung auch nicht wirklich aber (...) die Volumenladungen werden von den Straßen genommen! Sinn würde es machen, die GL auf Depotstrecken zu verwenden, Seehäfen -> Inlanddepots (ohne BiSch oder Bahn), sowie zwischen HUB´s im Inland. Zum Thema Bahn, wer nicht wirklich damit arbeitet sollte lieber nichts dazu sagenMehr zeigenWeniger zeigen

  3. 39

    Daniel L. 31.05.2011 | 12:01 Uhr

    Schon recht lustig was ihr hier alle schreibt, aber mal unter uns, wie viele von euch haben denn auch wirklich Ahnung von dem was sie hier schreiben? Fakt ist, ja sie sind 7m länger als ein normaler LKW. So nu zu den (...) anderen tollen Argumenten die Straße nutzt schneller ab <-- Schwachsinn Selbst heute fahren LKW´s mit 44t über unsere Str. nennt sich Kombiverker = 44t auf 5 Achsen Gigaliner = 44t auf 7 Achsen (belastung der Straße ist geringer) 2. Teil folgt umgehend ;)Mehr zeigenWeniger zeigen

  4. 38

    Christoph Glenner 31.05.2011 | 08:45 Uhr

    Die positiven Argumente sind ja nicht wirklich zu kritisieren, jedoch gibt es einiges zu den Konter-Stimmen zu sagen: Die Straßenbelastung ist bei 44to nicht bedeutend höher als bei 40 (was beim Kombiverkehr sowieso schon (...) genutzt wird) und man muss den LKW weiterentwickeln, da alternative Transportkonzepte für viele Spediteure nicht funktionieren: CargoCap u.ä. sind utopisch, der Zugverkehr bekommt es seit Jahrzehnten nicht hin, die Terminalabläufe zu optimieren und lohnt sich so erst ab 500 km!Mehr zeigenWeniger zeigen

  5. 37

    velofisch 30.05.2011 | 23:08 Uhr

    Ich bin in Schweden und Finnland etwa 4000 km Fahrrad gefahren. Die Monstertrucks sind wirklich deutlich gefährlicher als die normalen LKW. Der Luftsog ist deutlich grösser und der Überholvorgang der LKW dauert ebenfalls (...) länger. In Finnland und Schweden bei der geringen Siedlungsdichte nicht so relevant sind die Sichtbeziehungen an Kreuzungen. Wer weiss wie oft LKW-Fahrer an Fussgängerüberwegen Kinder schon totgefahren haben, weil sie die Fahrer nichts sahen, wird die Monstertrucks ablehnen.Mehr zeigenWeniger zeigen

  6. 36

    robi 30.05.2011 | 21:07 Uhr

    Es ist bedauerlich, dass ein Professor nur mit dem Status quo argumentiert und keine eigenen Visionen entwickelt. Die Schweizer machen mal wieder vor, dass man eilbedürftige und verderbliche Waren im engen Personenzugtakt (...) auch auf mittlerer Entfernung auf der Schiene transportieren kann (RailXpress/Cargo-Pendelzug). Wenn der Gigaliner kommt sind solche innovativen Zugsysteme zum Scheitern verurteilt, weil der Wirtschaftlichkeitsgewinn durch das größere Fahrzeug auf die Straße verlagert.Mehr zeigenWeniger zeigen

  7. 35

    Falk 30.05.2011 | 20:16 Uhr

    Natürlich sollte es keine Gigaliner geben, denn die Gigaliner ersetzten nicht andere LKWs sondern sie ersetzen die Güterverkehr auf der Schiene. Selbst bei dem Feldversuch in Niedersachsen wurden in den Gigalinern Motoren (...) transportiert, die vorher auf der Schiene transportiert wurden. Wenn schon im Test der Schienenverkehr ersetzt wird, dann ist wohl logisch, was passiert, wenn es regulär wird. Gleichzeitig sollte natürlich der Schienenausbau FÜR den GÜTERVERKEHR vorangetrieben werden.Mehr zeigenWeniger zeigen

  8. 34

    Hans G. Merkle 30.05.2011 | 15:33 Uhr

    Die Deutsche Bahn AG hat vor langer Zeit die Fehlentscheidung getroffen, den Personenverkehr mit ICE zur absoluten Priorität zu machen und ist heute garnicht mehr in der Lage, ausreichende Kapazitäten im Güterverkehr (...) anzubieten. Es ist sinnvoll, einen bundesweiten Versuch mit den größeren LkW durchzuführen, um ihre Vor- und Nachteile herauszufinden, und dann rational zu entscheiden. Die deutsche 'ich-bin-einfach-gegen -alles'-Fraktion hat Angst vor einer folgerichtigen Weiterentwicklung!Mehr zeigenWeniger zeigen

  9. 33

    Traeumer 30.05.2011 | 13:28 Uhr

    Die Stückgröße der transportierten Güter hat sich in den letzten Jahrzehnten dramatisch verringert. Durch die Just in Time Anlieferung werden stückzahlmässig kleinere aber dafür mehr Anlieferungen nötig. Der Einsatz (...) von Megatrailern reduziert in keiner Art und Weisse die Anzahl der notwendigen Fahrten. Für Kurzstreckenfahrten mit langen Standzeiten sind sie ebensowenig geeignet. Übrig bleibt die Verlagerungen der langen Transporte von der Schiene auf die Straße.Mehr zeigenWeniger zeigen

  10. 32

    Christoph in Südbaden 30.05.2011 | 11:05 Uhr

    Die Straßenschäden werden dadurch erheblich zunehmen. Die Kreisel der Fernstraßen sind für diese Fahrzeuge oft zu eng. In den meisten Gegenden wird Überholen dieser Fahrzeuge auf Landstraßen nicht mehr möglich sein. (...) Der bessere Weg wäre ein Umsteuern auf den Schienenverkehr durch schnellere Veraldevorgänge, Nutzung von Strecken, die noch Kapazitäten haben, Methoden, mit denen der Transport auch auf den längeren Strecken in Deutschland in weniger als 24 Stunden möglich ist.Mehr zeigenWeniger zeigen

  11. 31

    Otto Bazlen 30.05.2011 | 08:26 Uhr

    Es ist doch sinnvoll wenn Giga LKW auf der Autobahn Fahren dürfen und an bestimmten Depot Ausladen mit einem Giga LKW kann mann ein LKW Einsparen was der Umwelt zugute kommt. in Manchem Ausland sind sie schon lange in (...) BetriebMehr zeigenWeniger zeigen

  12. 30

    Wolfgang 30.05.2011 | 08:02 Uhr

    ich bezweifle, dass Brücken, die vor 1970 gebaut sind, für diese Gewichte dauerhaft geeignet sind. Wenn die Bahn es schon nicht schafft, für ihre Brückenbelastungen besetzte Personenzüge zu berechnen und leere Züge als (...) Grenze ansetzt.Mehr zeigenWeniger zeigen

  13. 29

    aussimate 30.05.2011 | 05:17 Uhr

    Mit der zunehmenden Verlagerung des Transportvolumens von Schiene und Schiff gelingt es den Nutznießern dieser Fehlentwicklung, eigene Kosten zu begrenzen und auf den Steuerzahler doppelt zu belasten: Verlust an Einkommen (...) und Lebensqualität. Die versteckten Sekundärkosten ( Ausbau und Unterhalt der Straße, Lärm- und Luftbelastung ) bedeuten auch Verlust an Lebensqualität. Die Schweiz hat erfolgreich den LKW Verkehr auf die Schiene bekommen. Warum nicht hier ?Mehr zeigenWeniger zeigen

  14. 28

    Dr. Dietmar Bemmann 29.05.2011 | 23:33 Uhr

    Diese Riesen-LKW´s sollten auf Deutlands Straßen nicht zugelassen werden. Ich selbst fahre im Jahr durchschnittlich 40 000 km. Dabei muß ich täglich zur Kenntnis nehmen, daß selbst die jetzt zugelassenen LKW jede noch (...) so kleine Dorfstraße nutzen. Etwas anderes ist von den Riesen-LKW auch nicht zu erwarten. Die Riesen-Laster führen aus meiner Sicht zu einer Verlangsamung des Straßenverkehrs, zu einer Progredienz der Verkehrsgefährdung und der Zunahme der Schädigung der Verkehrsinfrastruktur.Mehr zeigenWeniger zeigen

  15. 27

    Helmut Rabis 29.05.2011 | 17:40 Uhr

    Diese Lang-LKW's machen doch im Grossteil von Europa keinen Sinn. In den USA sind diese "longer combination vehicles" or LCVs in der Regel nur auf den Interstate Highways zugelassen. In den USA ist das bei den grossen (...) Entfernungen durchaus sinnvoll wenn man tausende von Kilometern zuruecklegen kann. Aber auch in den USA geht der Trend des Langstreckenguetertransports immer mehr auf die Schiene ueber. Viele Speditionen verladen ihre Semi-Trailer auf die Schiene. Schlechte Idee fuer Europa!Mehr zeigenWeniger zeigen

  16. 26

    Chrischan 29.05.2011 | 16:00 Uhr

    Die langen LKW wird die Bahn in ein größeres Hintertreffen bringen. Bei großen Große Teilen sind die Bahn und die Schiffe im Vorteil. Das sollte auch so bleiben. Je weniger Kraftfahrzeuge den Verkehr bilden desto besser. (...) Die 40 Tonner werden ja häufig überladen. Das würde sicherlich auch mit 60 Tonnern geschehen.Mehr zeigenWeniger zeigen

  17. 25

    Inge Wellner 29.05.2011 | 14:51 Uhr

    Der Gigaliner benötigt keine neue Infrastruktur. Ich habe selbst einen probegefahren, mann kommt damit genausogut um die Kreisverkehr. Das Problem liegt ganz wo anders. Die Verlader wollen für gleiches Geld mehr (...) befördern. Der Preisdruck war ja schon immer enorm. Und dann können Sie die kleinen Fuhrunternehmer (mir Normalzügen) ausspielen gegen die Grossen. Es werden wieder tausende Unternehmer auf der Strecke bleiben und mit Ihnen die Fahrer.Mehr zeigenWeniger zeigen

  18. 24

    Surkania 29.05.2011 | 14:18 Uhr

    Ich weiss nicht irgendwie haben hier die meisten nicht verstanden. 1.) für diese 25,25m langen LKW´s gibt es ein Überholverbot 2.) wird man bestimmt nicht mit so einen LKW den nächsten ALDI NETTO oder LIDL Laden (...) beliefern eher von Logistik Zentrum zu Logistik Zentrum 3.) technisch dürfte ein Hängerzug heute schon 44t wiegen 3 Achs Motorwagen 26t und 2 Achs Anhänger 18t da verschenkt man schon jetzt 4t Ich finde man sollte den Feldversuch starten aber nicht auf Ländersache sondern auf BundesachMehr zeigenWeniger zeigen

  19. 23

    Großer 29.05.2011 | 14:12 Uhr

    Sehr gutes Conzept,bitte noch die Autobahngebühr für PKW damit endlich die ganzen Pendler auf die öffentlichen Verkehrsmittel umsteigen. Somit wird auch dann Platz für den Gigaliner. Und das noch mehr Trasportiert wird (...) ist ja nicht war da nur das zzgg um 4 to. angehoben wird ,also hat das weder mit Schienen noch Schiffsverkehr zu tun.Mehr zeigenWeniger zeigen

  20. 22

    emberiz 29.05.2011 | 13:07 Uhr

    LKW können und sollen ja nicht ganz abgeschafft werden. Güter auf Langstrecken gehören aber vermehrt auf die Schiene und Wasserstraßen. Die Feinverteilung in der Fläche übernehmen dann Kleintransporter, die auch gut in (...) und durch Innenstädte kommen. Daneben sollte man neue Techniken wie CargoCap (unterirdisch) oder Cargolifer (Luftschiffe) weiter vorantreiben. Einfach nur die LKW länger machen, ist übrigens keine echte technische Innovation....Mehr zeigenWeniger zeigen

  21. 21

    janeck 29.05.2011 | 11:43 Uhr

    Das ist Irrsinn. Der Mensch muß nicht alles alles machen, was tgechnisch möglich ist. Hier ist der Einfluß der LKW-Industrie deutlich zu merken. Der Steuerzahler muss dann für die Veränderung der Infra-struktur (...) aufkommen. Dazu kommt ein weiteren Gefährdungpotensial auf der Straße. Wir wohnen 5oo m vom ständig durch Unfälle, meistens durch LKW verursacht, verstopfen BAB 1/57. Müsen denn in der Nordsee gefangene Krabben quer durch die EU bis nach Afrika gefahren werden, um sie zu bearbeiten?Mehr zeigenWeniger zeigen

  22. 20

    watinoma 29.05.2011 | 11:17 Uhr

    es geht hier ja nicht nur um die auslastung der gewichtsgrenze, sondern bei großvolumigen, aber leichten produkten auch um den rauminhalt, gerade der transport zwischen logistikzentren, die am rande von ballungsräumen (...) liegen ist mit den Gigalinern sicher sinnvoll zu bedienen. Lieber einen großen als zwei normale überholen, die ja meist so dicht hintereinanderfahren, daß da keine lücke zu einscheren ist.Mehr zeigenWeniger zeigen

  23. 19

    Klaus 29.05.2011 | 10:54 Uhr

    Jeder Bürger will jeden Tag frische Lebensmittel im Regal oder andere Waren haben. Nur wer sollte die Waren ins Geschäft bringen wenn nicht der LKW !!! Leute überlegt ihr denn garnicht !!!! Ihr last euch doch nur von (...) anderen eine Meinung einreden und denkt überhaupt nicht selber nach.Mehr zeigenWeniger zeigen

  24. 18

    rainer zimmermann 29.05.2011 | 10:42 Uhr

    Ein 40Tonner zerstört soviel Straße wie 60.000 PkW. (s. Google: 40 tonnen 60000 straße kaputt) Mir ist nicht bekannt, dass er auch soviel dafür bezahlt. Wie ist das mit den 60 Tonnern? Offenbar zahlen ja jetzt schon (...) viele Kleine für die Straßen der 40Tonner. Soll das verstärkt werden? Die Kostenwahrheit darf nicht unterschlagen werden.Mehr zeigenWeniger zeigen

  25. 17

    u.klempner 29.05.2011 | 10:17 Uhr

    Der falsche Weg! Die "Langen" bringen noch mehr Güter auf die Strasse, was zu mehr Staus und Verkehrsunfällen führt. Ich möchte die Monstertrucks nicht überholen wollen! Wann wird endlich das Ruder rumgerissen und der (...) Schienenverkehr ausgebaut! Die Regierung muss handeln und die Privatisierung der Bahn rücgängig machen. Aber vom bayrischen Schnarchsack Ramsauer ist nichts zu erwarten - jammerschade!Mehr zeigenWeniger zeigen

  26. 16

    gonzo 29.05.2011 | 09:53 Uhr

    Dafür gibt es die Schiene. Kleine Lokomotiven mit wenigen Waggons (warum diese Km langen Güterzüge?), öfters unterwegs anstatt diese Plage von LKWs. Somit gibt es sicherere Jobs für die Brummis und die Umwelt wird weniger belastet. (...) weniger belastet.Mehr zeigenWeniger zeigen

  27. 15

    Jonas 29.05.2011 | 00:34 Uhr

    Kritik am neuen LKW-Konzept ist übereilt. Zunächst sollten sich alle Länder an den Feldversuchen beteiligen um sich ein klares Bild zu verschaffen. Die befürchtete, stärkere Benanspruchung der Straßen und erschwerte (...) Passierung von Engstellen werden von der Konstruktion kompensiert (in Hamburg fahren bspw. auch überlange Doppel-Drehgelenkbusse problemlos). Zudem zeigt die hiesige Transportprognose für die Bahn abolut auch Wachstum. LKW- und Bahntransporte sind einfach keine Konkurrenzprodukte.Mehr zeigenWeniger zeigen

  28. 14

    Matze 28.05.2011 | 21:41 Uhr

    Nicht-verderbliche Ware gehört auf die Schiene oder auf den Fluss. Die Bahn muss ihr Güter-Verkehrskonzept verbessern - so schafft sie auch neue Arbeitsplätze, die durch die Reduzierung im LKW-Sektor wegfallen. LKWs, die (...) die BRD in weiten Strecken durchfahren, sollten auf einen Zug geladen werden. Dieser kann auch Schlaf- und Kantinenwagons haben, in dem die LKW-Fahrer sich während der Fahrt aufhalten. DAS reduziert den Co2-Ausstoß und macht die ganze 'Monster-truck-Diskussion überflüssig!Mehr zeigenWeniger zeigen

  29. 13

    Manfred 28.05.2011 | 20:02 Uhr

    Dem Artikel nach ist ein wesentlicher Nachteil von Schiene und Wasserwegen, dass sie nicht in das in der Industrie oft genutzte "just in time" Konzept passen. Laut Wikipedia: "Just-in-Time is a production strategy that (...) strives to improve a business' return on investment by reducing in-process inventory" So lange nachhaltiges wirtschaften über Kapitalrendite gesteuert wird, ist jegliche damit verbunden Diskussion über Umweltschutz fadenscheinig.Mehr zeigenWeniger zeigen

  30. 12

    Fanta 28.05.2011 | 19:47 Uhr

    Also jeder der von einer größeren Belastung für die Straße spricht sollte sich erst ein mal informieren. Selbst mit 60 Tonnen sind bei den 25 Meter LKWs die einzelnen Achslasten geringer als bei einem 40 Tonner.

  31. 11

    Manfred Groob 41812 Erkelenz 28.05.2011 | 19:36 Uhr

    Als ständiger PKW-Fahrer auf den Autobahnen in Deutschland,Niederlande und Belgien, bekomme ich Heute schon mit wie viel Stau zustande kommt wenn sich zwei LKW-Laster überholen.Selbst wenn diese langen Laster nicht (...) überholen dürfen,was ist dann wenn an so einem Ungetüm überholt werden muss ? Ich denke man sollte es so belassen wie es ist,diese langen Trucks können nur dort fahren wo es lange dauert bis ein Auto entgegenkommt(Australien,Amerika und weniger besiedelte Länder,ich bin dagegen.Mehr zeigenWeniger zeigen

  32. 10

    Gemi 28.05.2011 | 17:56 Uhr

    ...und noch mehr Straßenschäden. Das ist bei uns einfach zu billig. Für Ferntransporte ist immer noch die Schiene am verlustärmsten. Aber wie so oft hat keiner in der Regierung den "Arsch in der Hose", sich mit der (...) Transportlobby anzulegen. also bleibt alles wie es ist - hier mal 'ne Spende oder ein kleines Geschenk und der Irrsinn auf der Straße geht weiter bzw. wird schlimmer. Mit der neuen Maut für Vierspurstraßen werden die Trucker ja zusätzlich animiert, auf die Dörfer auszuweichen...Mehr zeigenWeniger zeigen

  33. 9

    Irmgard Specht 28.05.2011 | 17:55 Uhr

    Hallo , meiner Meinung nach , hat mal wieder kein Politiker nachgedacht . Was ist bei einem " Elefantenrennen " von 2 Giga - Liner , es wird ja nicht ausbleiben . Einer ist ja immer schneller . Unsere Strassen sind doch (...) dafür garnicht ausgelegt ! Warum nutzt man nicht die vorhandenen Wasserwege ?? Gruß IrmgardMehr zeigenWeniger zeigen

  34. 8

    Alex Huber 28.05.2011 | 17:28 Uhr

    Meineserachtens verstoßt der Staat hier aklatant gegen seine Fürsorgepflicht gegenüber die anderen Verkehrsteilnehmer, die hier einem unkalkulierbaren, erhöhtem Risiko ausgesetzt werden. Unfälle mit Gigaliner werden (...) leider nicht ausbleiben mit entsprechend schweren Folgen. Ist das dass Verkehrs- u. Sicherheitskonzept der Bundesregierung? Aber keine Bange, im "Zurückrudern" auf Grund der Faktenlage hat die Regierung ja schon hinreichend Erfahrung gesammelt, oder?Mehr zeigenWeniger zeigen

  35. 7

    Schneider 28.05.2011 | 16:32 Uhr

    Es ist ja so das der LKW-Fahrer auch seinen LKW selber be und entlädt.Verbotenerweise stellt er dann den Tachographen auf Pause,wenn er nun in seiner Pause 54 Paletten abladen muss geht er dann noch gestrester auf Fahrt was (...) wieder eine Erhöung der jetzt schon beängstigend hohen LKW Unfälle nach sich zieht. Geld geht nun wieder vor die Sicherheit -so hat es den Anschein. Und was ist mit den vielen Leerkilometern den die LKW Tagtäglich jetzt schon fahren?Mehr zeigenWeniger zeigen

  36. 6

    günther 28.05.2011 | 14:30 Uhr

    ich weiß nicht wo das problem liegt?! ich fahre stahltransporte mit uberlänge da komm ich auch an 25 meter länge, fahre damit auch durchs ruhrgebiet ,meist ohne problem!!!

  37. 5

    Zecke 28.05.2011 | 13:46 Uhr

    Wenn die Dinger dann noch auf Autobahnen überholen dürfen, was ja leider wahrscheinlich ist, wird das zu noch mehr Unfallzahlen führen. Wir haben heute schon durch LKW den "Wahnsinn" auf unseren Strassen. Nur weiter so...

  38. 4

    emberiz 28.05.2011 | 13:41 Uhr

    Riesen-LKW sind im dicht bebauten Mitteleuropa zu schwerfällig, nicht wendig genug, verbrauchen - fahrend und ruhend - zu viel Fläche usw. Außerdem bleibt es bei dem wirtschaftlichen und ökologischen Nachteil allen (...) Straßenverkehrs, nämlich dem wegen des höheren Rollwiderstands (Walkarbeit der Gummireifen auf rauhem Asphalt) zu großen Energieverbrauchs. Deshalb ist die Schiene (Stahlrad auf Eisen) für große Gütermengen auf mittleren bis langen Strecken besser als der LKW.Mehr zeigenWeniger zeigen

  39. 3

    B. Linnemann 28.05.2011 | 13:30 Uhr

    Gliederzüge so wie oben abgebildet, bestehend aus Zugmaschine und gespurtem Trailer fahren in Teilen Skandinaviens schon heute ohne Probleme. Die Diskussion ist teilweise völlig überflüssig. Anstatt nach Schweden oder (...) Norwegen zu schauen, blicken wir nach Australien oder in die USA. Total hirnrissig. Einfach nur beim schwedischen Verhkehrsministerium über Vor- und Nachteile informieren. Das Ergebnis testen und entscheiden. Aber dafür scheinen unsere Politiker und Fachleute nicht kompeten genug.Mehr zeigenWeniger zeigen

  40. 2

    Udo Krause 28.05.2011 | 12:36 Uhr

    Ich glaube kaum, daß der Verkehr reduziert wird, im Gegenteil. Die Steigerung der Effezienz wird genutzt noch "billiger" Produkte vom A nach B zu karren und dann wieder zurück. Der Wahnsinn wird nur eine neue Ebene (...) erreichen. Wenn es wirklich um Ökologie gehen würde, dann müssten Ideen her, wie Produktion und Verbrauch zusammenrückt. Früher gab es Waren Lager. Heute ist der Transport so billig, daß man jede Schraube einzeln bestellt und die "Lager Flächen" auf die Autobahnen verlegt.Mehr zeigenWeniger zeigen

  41. 1

    Verbraucher 28.05.2011 | 12:13 Uhr

    Die LKW verstopfen auf Autobahnen i.d.R. 2 Fahrspuren. Auf der dritten dürfen sich dann die PKW´s riskant vorbeischlängeln. Die schwerfälligen Monstertrucks werden das noch verschärfen. Sie zerstören die Straßen, (...) deren Reparatur dann der Steuerzahler teuer bezahlen muss. Nutzen hat nur der Geldbeutel der Fabrikanten. Schluss mit der Herumkarrerei von Produktkomponenten durch ganz Europa und des Just-in-Time als fahrende Lagerhalle. Hier müssen andere Anreize her anstatt der teuren Reparaturen.Mehr zeigenWeniger zeigen