Die Bergwacht ist Teil des Roten Kreuzes und teilt mit diesem Grundsätze, Positionen und Symbole. Sie sieht ihre Aufgabe im Schutz des Lebens, der Gesundheit sowie der Würde des Menschen. Die Bergwacht hilft freiwillig und ehrenamtlich nach den Prinzipien der Unparteilichkeit und Neutralität. Was das für Menschen in Not bedeutet? Mehr »

Im Allgäu ist die Bergwacht tief verwurzelt. Oft arbeiten dort gleich mehrere Familienmitglieder. Eine lebendige Tradition, die sich durch ganz Oberstdorf zieht und nicht wegzudenken ist.

Bergrettung ist nicht billig. Die Bergwacht Bayern kostet pro Jahr rund 5,2 Millionen Euro. Und das, obwohl all die Bergretter ehrenamtlich arbeiten, also gratis. Trotzdem kostet ihr Engagement eine Menge, nämlich: Zeit. Für Aus- und Fortbildung, Dienste und Alarmeinsätze setzen die Bergretter ihre Wochenenden und Urlaubstage ein. Mehr »
Wenn Bergretter ausrücken, hält die Familie den Atem an. Brenzlige oder belastende Einsätze sind daheim selten Gesprächsstoff, dem Familienfrieden zuliebe. Andere wieder wollen genau über schwierige Situationen reden: in der Familie, mit Bergwachtkollegen oder mit psychologisch ausgebildeten Helfern. Mehr »

Hannes Bruckdorfer und Irene Epple-Waigel
Um Lob und Dank zu ernten, macht keiner der Bergwachtler den Job, zumindest keiner, mit dem wir gesprochen haben. Trotzdem freuen sie sich über ein “Dankeschön”. Beziehungsweise: Sie würden sich freuen. Denn – nicht allen Bergsportlern, die Hilfe brauchen, kommt ein Dank über die Lippen. Mehr »


