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23.11.2020

Das Erste zeigt Ferdinand von Schirachs »Gott« als TV-Event

Wem gehört unser Leben? Und wer entscheidet über unseren Tod? Muss der Staat selbstbestimmtes Sterben ermöglichen? Diesem Streitthema widmet sich »Gott«, die Verfilmung des gleichnamigen Theaterstücks und Buchs von Ferdinand von Schirach. Ein fiktionaler Ethikrat erörtet die ethischen, juristischen, philosophischen und moralischen Aspekte dieses Themas, u.a. aus der Perspektive der Kirche und der Ärzteschaft.

Es geht um den Fall eines 78-jährigen kerngesunden Mannes, der sein Leben durch ein Medikament und mit Hilfe seiner Ärztin beenden will. Rechtlich ist das nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts seit Februar dieses Jahres möglich, die ethische Debatte darüber ist noch nicht beendet. Schirachs Film, inszeniert von Regisseur Lars Kraume, regt dazu an, über diese existenzielle Fragestellung nachzudenken. Das Fernsehpublikums wird gewissermaßen zu Mitgliedern des Ethikrates gemacht und entscheidet am Ende per Telefon- und Online-Abstimmung. Das Ergebnis wird um 21.50 Uhr in der Sendung »hart aber fair« aufgegriffen, die ebenfalls über das Thema Sterbehilfe diskutiert.

Ressort:

Rundfunkanstalten / Gemeinschaftseinrichtungen:

Medien:

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Quelle: Deutsches Rundfunkarchiv, Frankfurt/M. | Über "Chronik der ARD" | Chroniken der Landesrundfunkanstalten