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21.10.1981

KEF legt 3. Bericht vor - ARD enttäuscht

Bis Ende 1983 gerieten ARD und ZDF bei gleichbleibender Höhe der Rundfunkgebühren nicht in die roten Zahlen. Zum 1.1.1984 sei eine Gebührenerhöhung von insgesamt 2,25 DM auf 15,25 DM, Laufzeit: zwei Jahre, ins Auge zu fassen. Dies sind im Kern die Empfehlungen, die die von den Ministerpräsidenten der Länder eingesetzte Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) in ihrem dritten, jetzt in Bonn der Presse präsentierten Bericht gibt. Die KEF-Empfehlungen, schon vor der Vorlage des Berichts am 11.9. bekannt geworden, stoßen bei den Rundfunkanstalten auf einhellige Kritik. Die vorgesehene Erhöhung der Gebühren sei zu niedrig angesetzt und komme zu spät. Allein für die ARD werde sich bis Ende 1983 ein Defizit von mehr als 1,6 Mrd. DM ergeben. Die KEF mute den Rundfunkanstalten zu, heißt es in der ersten Stellungnahme des amtierenden ARD-Vorsitzenden, WDR-Intendant v. Sell, die Aufgaben von heute und morgen mit einer Finanzausstattung von vorgestern zu erfüllen. Die ARD hatte ihre Finanzbedarfsplanung Ende Januar der KEF übergeben und Anfang März in einem Spitzengespräch mit den KEF-Mitgliedern eingehend erläutert. Die ARD-Hauptversammlung sprach sich in Kenntnis der Bedarfsplanung bereits am 25.3. einstimmig für eine angemessene Gebührenerhöhung zum 1.1.1983 aus. Die Gremienvorsitzenden bekräftigten dieses Votum Anfang Juli noch einmal.

Ressort:

Rundfunkanstalten / Gemeinschaftseinrichtungen:

Quelle: Deutsches Rundfunkarchiv, Frankfurt/M. | Über "Chronik der ARD" | Chroniken der Landesrundfunkanstalten