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19.07.2004

ARD präsentiert Studie über den Einfluss der Stasi auf den Rundfunk

Die Ergebnisse einer breit angelegten Studie über die "rundfunkbezogenen Aktivitäten des Ministeriums für Staatssicherheit der ehemaligen DDR in der DDR und in der Bundesrepublik Deutschland" stellen die Intendanten von MDR und WDR in Berlin vor. Danach war der DDR-Rundfunk weit stärker und intensiver mit Stasi-Mitarbeitern durchsetzt als bisher angenommen. Die Studie spricht von rund fünf bis acht Prozent der Beschäftigten in diesem Sektor. Das Interesse der Stasi richtete sich zentral auch auf ARD-Mitarbeiter, die als Korrespondenten in der DDR tätig waren. Sie wurden streng und engmaschig überwacht, teilweise mit falschen Informationen versorgt. In den ARD-Anstalten war der Einfluss des DDR- Geheimdienstes dagegen äußerst gering, und die Arbeit der wenigen inoffiziellen Mitarbeiter tangierte nicht die Gestaltung des Programms. Mit der Durchführung der Studie hatte die ARD Ende 2001 den renommierten Forschungsverbund SED-Staat der Freien Universität Berlin beauftragt.

Rundfunkanstalten / Gemeinschaftseinrichtungen:

Quelle: Deutsches Rundfunkarchiv, Frankfurt/M. | Über "Chronik der ARD" | Chroniken der Landesrundfunkanstalten