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15.05.2006 bis 16.06.2006

Internationale Funkverwaltungskonferenz in Genf

Über tausend Delegierte aus 120 Staaten Europas, Afrikas und des Nahen Ostens erarbeiten bei der mehrwöchigen Regional Radiocommunication Conference 2006 (RRC-06) in Genf einen neuen Frequenzplan für den digitalen terrestrischen Rundfunk. Konkret wurden die digitalen terrestrischen Verbreitungswege für Rundfunk in den Frequenzbereichen VHF (künftig Kernfrequenzbereich für die DAB- und DMB-Versorgung) und UHF (künftig Kernfrequenzbereich für die DVB-T- und DVB-H- Versorgung) neu koordiniert und ein Fahrplan für den Übergang vom analogen zum digitalen Rundfunk festgelegt. Die Ergebnisse der RRC-06 werden als "GEO06-Abkommen" veröffentlicht und treten im Juni 2007 in Kraft. Diese Vereinbarung löst das Abkommen von Stockholm aus dem Jahr 1961 ab und wird den frequenztechnischen Rahmen für den digitalen terrestrischen Rundfunk für die kommenden zwei bis vier Jahrzehnte bestimmen. Ausrichter dieser Konferenz ist die International Telecommunication Union (ITU), eine Unterorganisation der UNO. Im Anschluss geht es darum, die Ergebnisse von Genf auf nationaler Ebene umzusetzen: Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten und die Landesmedienanstalten einigen sich im Dezember auf Leitlinien zur Frequenznutzung und leiten diese an Bund und Länder weiter .

Ressort:

Quelle: Deutsches Rundfunkarchiv, Frankfurt/M. | Über "Chronik der ARD" | Chroniken der Landesrundfunkanstalten