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07.11.2007 bis 08.11.2007

Das Erste zeigt zweiteiligen Fernsehfilm zum Fall Contergan

»Contergan« – unter diesem Titel zeigt Das Erste – 50 Jahre nach dem ersten Verkauf des rezeptfreien Schlafmittels Contergan – einen Zweiteiler, der diesen wohl größten deutschen Arzneimittelskandal fiktional aufbereitet. Regisseur Adolf Winkelmann hat nach dem Drehbuch von Benedikt Röskau einen bewegenden Film über ein wichtiges Stück deutscher Zeitgeschichte realisiert: Teil eins rückt das Schicksal einer fiktiven Anwaltsfamilie in den Mittelpunkt, deren Tochter infolge von Contergan mit schweren Fehlbildungen zur Welt kommt. Im zweiten Teil steht der Prozess gegen den Pharmakonzern im Zentrum, der sieben Jahre später, 1968, stattfand. Der vom WDR, der Degeto und der Firma Zeitsprung realisierte Spielfilm trifft auf ein sehr großes Publikumsinteresse: Rund sieben Millio­nen Zuschauer sehen den TV-Zweiteiler sowie die begleitenden Dokumentationen im Ersten und WDR Fernsehen. Der Ausstrahlung vorausgegangen waren rund eineinhalb Jahre Rechtsstreit bis vor das Bundesverfassungsgericht, mit dem der Pharmahersteller Grünenthal und der ehemalige Anwalt der Opfer die Ausstrahlung zu verhindern suchten. Das Bundesverfassungsgericht schließlich wies in einem Beschluss vom 29.8.2007 den Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung gegen den Film zurück.

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Quelle: Deutsches Rundfunkarchiv, Frankfurt/M. | Über "Chronik der ARD" | Chroniken der Landesrundfunkanstalten