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16.06.1953 bis 19.06.1953

Hörfunk und Fernsehen berichten über Volksaufstand in der DDR

Die Berliner Redaktionen des NWDR sowie RIAS Berlin berichten ausführlich über den Volksaufstand in der DDR, der NWDR nicht nur im Radio, sondern auch im Fernsehen. Mit Schmalfilmkameras haben die Reporter des NWDR-Fernsehens sofort nach Ausbruch der Unruhen die ersten Berichte gedreht und zwei Stunden später gesendet. In der Presse ist von »Erschütterung über die Filme vom Aufstand Ostberlins« und vom »Triumph der aktuellen Sendung« die Rede. Der Journalist Kurt Wagenführ schreibt am 20.6.: »Günter Piecho, Herbert Viktor und Hans Scholz haben drei Tage lang (vom 16.–19. Juni) aktuelle Berichte von den Vorgängen in Berlin gegeben. Das Fernsehen hat einen überzeugenden Beweis für sein Aktualitätsgefühl, sein Verantwortungsbewusstsein in der Berichterstattung und in der Zielsetzung gezeigt: durch fast pausenlose Bereitschaft die Fernsehteilnehmer an einer Schicksalsstunde teilnehmen zu lassen, die nicht nur Berlin oder die Sowjetzone betrifft. Es handelte sich nicht um Sensationsmeldungen – die Bilder und die dazu gesprochenen Kommentare waren Meldung, Wirklichkeit, Zeitgeschehen, echte Ausschnitte aus dem Leben einer Stadt und seiner unterdrückten Bewohner.«

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Quelle: Deutsches Rundfunkarchiv, Frankfurt/M. | Über "Chronik der ARD" | Chroniken der Landesrundfunkanstalten