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25.04.1967

ARD und ZDF berichten gemeinsam über die Beerdigung von Konrad Adenauer

Die Beerdigung des ersten Kanzlers der Bundesrepublik, Konrad Adenauer, der am 19.4. im Alter von 91 Jahren in Rhöndorf gestorben ist, wird für das Fernsehen zu einem internationalen Großereignis. Selbst US-amerikanische Rundfunkveranstalter wie die National Broadcasting Company (NBC) berichten drei Stunden lang live von den Trauerfeierlichkeiten, zu denen auch US-Präsident Lyndon B. Johnson erschienen ist. Die ARD überträgt das Ereignis live gemeinsam mit dem ZDF. Laut »SPIEGEL« haben nahezu 800 Redakteure, Regisseure, Techniker und Hilfskräfte in einer mit 17 Monitoren ausgerüsteten Regiezentrale des Kölner WDR-Funkhauses und längs des Leichenwegs Posten bezogen. 57 elektronische Kameras sind im Einsatz, um jede Phase der Totenfeier zwischen Bonner Bundeshaus, Kölner Dom und dem Friedhof in Rhöndorf zu registrieren. Zum Einsatz kommen dabei auch ein Hubschraubers der Heeresfliegerschule Bückeburg und der Dampfer »Frankfurt« der Köln-Düsseldorfer Rheinschifffahrtsgesellschaft. Der federführende WDR wird von NDR, HR und SR mit Technikern und Geräten unterstützt. Die Fernsehberichte werden von 23 ausländischen TV-Stationen übernommen. In der Bundesrepublik verfolgen 80 Prozent der Bevölkerung die Übertragung.

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Quelle: Deutsches Rundfunkarchiv, Frankfurt/M. | Über "Chronik der ARD" | Chroniken der Landesrundfunkanstalten