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25.08.1967

Farbfernsehen gestartet

Mit einem Knopfdruck von Vize-Kanzler und Außenminister Willy Brandt beginnt auf der Internationalen Funkausstellung in Berlin offiziell das Farbfernsehen in Deutschland. Die erste Sendung in Farbe: »Cartouche, der Bandit«. Allerdings können zunächst nur wenige Zuschauer die Vorteile der neuen Technik genießen: Erst in rund 35.000 bundesdeutschen Haushalten steht nach Schätzungen der Industrie ein Farbfernsehgerät. Eine der ersten Farbfernsehsendungen, die das Deutsche Fernsehen anbietet, ist am 2.9. der »Blaue Bock« vom HR. Die Sendungen werden in der Norm PAL (Phase Alternating Line) ausgestrahlt, die in Deutschland entwickelt wurde. Die Bundesrepublik hat sich auf diese Norm festgelegt, nachdem Verhandlungen auf internationaler Ebene über eine einheitliche Norm gescheitert sind. Der Zentralverband der Elektrotechnischen Industrie (ZVEI), die Bundespost ARD und ZDF haben seit Mitte 1964 versucht, die Planung von Farbsendungen, Empfangsgeräten, farbtüchtigen Sendern und Studios zu koordinieren. Die ARD hat bis 1967 mehr als 32 Mio DM in die Umstellung auf Farbe investiert und rechnet bis 1972 mit Gesamtinvestitionen von 160 Mio DM. ARD und ZDF haben sich darauf verständigt, in der Pilotphase bis Oktober 1968 etwa vier Stunde pro Woche Sendungen in Farbe anzubieten.

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Quelle: Deutsches Rundfunkarchiv, Frankfurt/M. | Über "Chronik der ARD" | Chroniken der Landesrundfunkanstalten