Zur Haupt-Navigation der ARD.
Zum Inhalt.
Weitere ARD Online-Angebote.

Zur Haupt-Navigation der ARD.
Zum Inhalt.
Weitere ARD Online-Angebote.

Das Logo von ARD.de

http://www.ard.de/-/id=143928/7s85mb/index.html

Beginn des Inhaltes

Hinweis: Leider nutzen Sie nicht die aktuellste Version Ihres Browsers, um die »ARD Chronik« richtig darstellen zu können laden sie sich die neuste Version herunter. InternetExplorer 8 oder Firefox 3.6

01.04.1987 bis 03.04.1987

Rundfunkstaatsvertrag unterzeichnet

Nach über vierjährigen Verhandlungen unterzeichnen die Regierungschefs der Bundesländer einen Staatsvertrag zur Neuordnung des Rundfunkwesens. Als letztes der zuständigen Länderparlamente ratifiziert der Landtag von Nordrhein-Westfalen den Vertrag am 26.11.1987, der daraufhin am 1.12. in Kraft tritt. Der Staatsvertrag regelt das Nebeneinander von öffentlich-rechtlichem und privatem Rundfunk. Mit der Finanzierung durch Rundfunkgebühren sollen Bestand und Entwicklung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks gewährleistet werden. Zwei Prozent aus dem zum 1.1.1988 entsprechend erhöhten Gebührenaufkommen können u.a. den Landesmedienanstalten zugewiesen werden. Diese entscheiden über die Zulassung privater Veranstalter, die sich wiederum aus Werbeeinnahmen und anderen Entgelten finanzieren sollen. Gegenstand des Staatsvertrags ist außerdem die Nutzung der Fernseh- und Hörfunkkanäle auf einem von der Bundespost zur Verfügung gestellten Rundfunksatelliten. Weder in mehreren Konferenzrunden 1984 noch auf ihrer Jahreskonferenz in Saarbrücken vom 23.-25.10.1985 hatten die Ministerpräsidenten der Länder sich einigen können. Nach Auffassung der Regierungschefs von CDU und CSU stehe dem Abschluß des Staatsvertrags nach wie vor die Werbung in Hessen Drei entgegen.

Ressort:

Rundfunkanstalten / Gemeinschaftseinrichtungen:

Quelle: Deutsches Rundfunkarchiv, Frankfurt/M. | Über "Chronik der ARD" | Chroniken der Landesrundfunkanstalten