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24.06.1948 bis 12.05.1949

Hörfunk der Westzonen berichtet über Berlin-Blockade

Fast ein Jahr lang ist die Bockade der Zufahrtswege nach West-Berlin zu Lande und zu Wasser durch die Sowjetunion ein Top-Thema in den aktuellen Sendungen der westdeutschen Rundfunkstationen. RIAS Berlin und der NWDR verlängern ihr Programm bis weit über Mitternacht hinaus und bringen 18 Mal am Tag Nachrichten. Der NWDR sendet zweimal täglich die aktuelle Übersicht »Berlin am Mikrofon«. Wegen der häufigen Stromsperren in West-Berlin fahren zu Lautsprecherwagen umgebaute Militärautos der Amerikaner an allen wichtigen Plätzen der Westsektoren auf und verbreiten die vom Rundfunk produzierten Nachrichten. Der RIAS entwickelt sich zum wichtigsten Kommunikationsmittel in der blockierten Stadt. Er überträgt bedeutende Reden Ernst Reuters, etwa die pathetische Ansprache »Ihr Völker der Welt, ... schaut auf diese Stadt« am 9. 9. 1948. RIAS-Reporter Jürgen Graf berichtet von den pausenlos einfliegenden »Rosinenbombern«. Diese Übertragungen, Berichte und weitere Kommentare und Analysen stärken das Zusammengehörigkeitsgefühl und den Widerstand der West-Berliner. Am Ende der Blockade geben mehr als 90 Prozent der West-Berliner an, der RIAS sei »ihr« Sender. Am Anfang der Krise hat noch jeder zweite den Berliner Rundfunk gehört.

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Quelle: Deutsches Rundfunkarchiv, Frankfurt/M. | Über "Chronik der ARD" | Chroniken der Landesrundfunkanstalten