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16.12.1948

Sender Tegel gesprengt

Ein militärischer Handstreich setzt während der Berlin Blockade den wichtigsten Sender des (Ost-)Berliner Rundfunks außer Gefecht. Französische Militärpolizei installiert Sprengsätze an den Tegeler Sendetürmen und sprengt sie in die Luft. Als Begründung gibt die französische Militärregierung die »Gewährleistung der Luftsicherheit« angesichts des stark erhöhten Flugverkehrs an. Der scharfe Protest des russischen Stadtkommandanten kommt zu spät. Der französische Handstreich trifft den Berliner Rundfunk hart. Er kann zwar seinen Sendebetrieb am Abend wieder aufnehmen, ist aber über einen sehr schwachen Sender in Potsdam und bald darauf den Sender Leipzig weitaus schlechter zu empfangen als zuvor über den Sender Tegel. Nach der Aktion der Franzosen verstärken die Sowjets die Bewachung am Haus des Rundfunks im britischen Sektor, da sie auch dort Aktionen der Westmächte befürchten.

Ressort:

Quelle: Deutsches Rundfunkarchiv, Frankfurt/M. | Über "Chronik der ARD" | Chroniken der Landesrundfunkanstalten